Geschichte des Waldheimer Handballs

9./10. August 2024
Der VfL begeht seinen 70sten Geburtstag. Höhepunkt des Festwochenendes ist zweifelsfrei die Partie zwischen dem SC DHfK Leipzig (1. HBL) und dem HC Elbflorenz Dresden (2. HBL) am Freitagabend 19 Uhr in der Stadtsporthalle Waldheim. Eintritt: 10 Euro. Vorverkauf ab 8. Juli.
Ein Freunde- und Fantreffen am späten Nachmittag des 10.August ist ein Wiedersehen ehemaliger und aktiver Waldheimer Handballer sowie der VfL-Fans und Freunden aus Neudorf, Döbeln, Roßwein, Leisnig und Hartha. Eintritt frei. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

2. Juli/9. Juli 2023

Zur 825-Jahrfeier von Waldheim war der VfL bei zwei Veranstaltungen mitten drin und voll dabei. Zum "Tag der Vereine" am 2. Juli präsentierten sich die Handballer auf dem Festgelände Oberwerder gemeinsam mit den Fußballern von Aufbau Waldheim. Ganz klar, dass der VfL auch beim Festumzug am 9. Juli mit einem eigenen toll geschmückten Festwagen und vielen Sportlern zwischen 5 und 76 Jahren bei sommerlicher Hitze über 30 Grad dabei war.

25. Februar 2023 

Zum Benefiz-Turnier zugunsten der Familie unseres Handballers Eric Voss (Nr. 5), der im Sommer 2022 im Alter von 37 nach langer schwerer Krankheit verstarb, kamen weit über 80 Weggefährten aus allen Himmelsrichtungen, um dabei zu sein, diese zu unterstützen. Vier Mannschaften zauberten, tricksten und kämpften in zehn Partien. Der Lohn vor über 400 Zuschauern war eine gigantische Spendensumme von 8.045 Euro 

 

22. Dezember 2022 

Nach vier Jahren Pause, u. a. wegen Corona, war das Benefiz-Turnier zurück. Mit  insgesamt sechs Mannschaften (VfL, Aufbau, Tischtennis, Tennis, Gewerbeverein, Stadtverwaltung), die zugunsten der Erneuerung des Waldheimer Kreuzfelsen- Kreuzes alles gaben. Über 300 Fans sahen am Ende wieder Aufbau als Sieger und eine mehr als beachtliche Spendensumme von 2.635 €, die mit 1.000 Euro nochmal von P&W Bau aufgestockt wurde. 

 

Saison 2021/22 

Auch in dieser Saison waren Corona und Sport- bzw. Veranstaltungsverbote an der Tagesordnung. Eine Saison mit regulärem Hin- und Rückspielbetrieb war nicht möglich. Gespielt wurde in einer einfachen Runde, so dass Jeder einmal gegen Jeden antreten musste. Durch fehlende Spiele und ungünstige Aus- und Heimpartien hatte die 1. Männermannschaft Pech und musst mit 6:16 Punkten, einem weniger als der Tabellenzehnte Böhlen, in die Bezirksliga absteigen. Das Fünkchen Hoffnung auf Klassenerhalt keimte nochmal kurz auf, als die Waldheimer das erste Relegationsspiel gegen den Radebeuler HV zu Hause mit 33:26 gewannen. Das Rückspiel fand dann nicht mehr statt, weil der vakante Platz in der Verbandsliga durch andere Absteiger aus höheren Ligen nicht mehr zur Verfügung stand. 

 

17. Juni 2022 

In seiner ordentlichen Vorstandsversammlung am 17. Juni 2022 haben die Mitglieder des VfL Waldheim 54 einen neuen Vorstand gewählt, zugleich Revue der letzten beiden Geschäftsjahre gezogen und den alten Vorstand entlastet. Der neue Vorstand besteht aus drei Mitgliedern und ist für zwei Jahre gewählt. Vorsitzender ist André Richter, sein Stellvertreter ist René Schuricht und Schatzmeister Philipp Schwarze Zur 1. Vorstandssitzung am 15. Juli wurden mit Lars Friedrich (Leiter Erwachsene), Renate Friedrich (Leiterin Nachwuchs), Christian Klöden und Sven Krause ((Leitung Spielplanung), Matthias T. Poch (Marketing/Medien) und Jan Schuricht (Leiter Verwaltung) weitere Mitglieder als Beigeordnete in den erweiterten Vorstand berufen. Im Fokus steht in den nächsten beiden Jahren die Stärkung der Jugendarbeit und die Vorbereitung auf die 70-Jahr-Feier des VfL (Lok) Waldheim, die 2024 steigen soll. 

 

Saison 2020/21 

Auch die Saison 2020/21 stand unter den Einflüssen der Corona-Pandemie. Sie konnte nicht zu Ende gespielt werden. Das heißt, aufgrund der Beschlüsse des Präsidiums, der Spielbezirks- und Spielkreisleitungen erfolgte der Abbruch auf den entsprechenden Spielebenen. Es erfolgte keine Wertung (keine Auf- und Absteiger). 

 

21.-24. Mai 2020 

20 Jahre Stadtsporthalle. Das geplante Handballfest musste wegen des politisch diktierten Corona-Sportverbotes ausfallen. 

 

Saison 2019/20 

Wegen der Conona-Pandemie und des daraus resultierenden Veranstaltungsverbotes, wurde die Saison nach dem 8. März 2020 abgebrochen. Es erfolgte keine Wertung (keine Auf- und Absteiger). 

 

22. Dezember 2017 

Nach fünf Aufeinandertreffen zwischen den Fuß- und Handballer musste alles auf den Prüfstand. Die Idee: ein Benefiz-Turnier. Fünf Waldheimer Vereine, Fußballer, Handballer, Tischtennis- und Tennisspieler sowie der Gewerbeverein, traten gegeneinander im Hallenfußball an, begeisterten 250 Zuschauer und sammelten 2.100 Euro für den Verschönerungsverein und die Feuerwehr Richzenhain ein. 

 

16. Dezember 2016 

Nach einem Jahr Pause gibt es eine Fortsetzung des Benefiz-Spiels. Mit 31:18 hat Aufbau vor 150 Zuschauern wieder das bessere Ende für sich. 2.150 Euro aus dem Spendentopf gehen an die fünf Waldheimer Kindertagestätten. 

 

19. Dezember 2014 

Beim vierten Benefiz-Aufeinandertreffen sahen 300 Fans einen packenden Fight zwischen den Hand- und Fußballern. Erst im Neunmeterschießen konnte Aufbau vor 300 Zuschauern den VfL mit 49:34 bezwingen. Die Spendensumme geht an die Grundschule Waldheim für ein „Regenwaldprojekt“. 

 

20. Dezember 2013 

Nach der Revanche ist vor der Revanche. Beim dritten Benefiz-Spiel, 150 Zuschauer waren dabei, hatte der VfL mit 35:26 wieder die Nase vorn. Die 500 Euro gingen erneut an den Nachwuchs von Aufbau und VfL. 

 

10. Mai 2013 

Die BSG Motor Hartha schaffte 1983 mit der Männermannschaft den Aufstieg in die 2. DDR-Liga, konnte sich dort aber nur ein Jahr behaupten. Am 10. Mai 2013 gab es nun zum Dreißigsten eine große Wiedersehensfeier in der Waldheimer Stadtsporthalle. Klar, auflaufen würden sie nicht mehr, dafür aber gleich zwei Traditionsmannschaften. Zum einen das Oberligateam des SV Hartha von 1996 gegen die das der HSG Neudorf/Döbeln von 2001 (42:28) und das Spiel des VfL Waldheim 54 (Verbandsliga 2013) gegen die HSG Neudorf/Döbeln (Sachsenliga 2013), was 34:42 endete. Rund 400 Zuschauer verfolgten die Partien und feierten allesamt das Wiedersehen. 

 

19. Dezember 2012 

Als Revanche des Benefiz-Spiels von 2011, treten Fuß- und Handballer erneut in bewährter Form gegeneinander an. Diesmal hat Aufbau vor 200 Fans mit 35:32 die Nase vorn. Das Geld, 528 Euro, geht zu gleichen Teilen an den Nachwuchs beider Vereine. 

 

21. Dezember 2011 

Die VfL-Handballer treten gegen die Aufbau-Fußballer zum Benefiz-Spiel an. Gespielt wird eine Halbzeit Fußball, die andere Handball. Am Ende gewinnt der VfL von 270 Zuschauern mit 23:20. Es kommen 900,50 Euro zusammen, die den „Schulbergstrolchen“ zur Anschaffung von Sport- und Spielgeräten übergeben werden. 

 

30. Oktober 2010 

Namensweihe: Aus der Stadtsporthalle Waldheim wird die „Werner Melzer“ Stadtsporthalle Waldheim. Und das zu Ehren der Waldheimer Handball-Legende und unermüdlichen Kämpfer für den Hallenbau. Zahlreiche Waldheimer wohnen dem Festakt bei. 

 

18. April 2009 

Die 1. Männermannschaft belegt mit sensationellen 40:0 Punkten in der Verbandsliga-Oststaffel den 1. Platz und steigt in die Oberliga auf. Doch nach nur einer Saison (2009/10) geht´s mit Platz 12 und 6:46 Punkten wieder zurück in die Verbandsliga. 

 

29. April 2007 

Die 1. Frauenmannschaft wird in der Verbandsliga mit 37:7 Punkten Tabellenzweiter und steigt in die Oberliga auf. Leider muss die Mannschaft zwei Spielzeiten später am Ende der Saison 2008/09 als Tabellenelfter mit 8:36 Punkten wieder absteigen. 

 

31. Dezember 2005 

Die Boxer verlassen auf eigenen Wunsch den VfL und gründen den Box-Sportverein Dynamo Waldheim 05. 

 

14. Januar 2005 

Die 1. Männermannschaft des VfL lädt die HSG Neudorf/Döbeln (Oberliga) ein, um bei einem Benefizspiel Geld für die Flutopfer der Tsunamikatastrophe zu Weihnachten 2004 in Südasien einzuspielen. Knapp 500 Zuschauer besuchen das einzige Spiel dieser Art in Sachsen. Stolze 1.602 Euro kommen zusammen, die direkt in zwei Projekte in Phuket/Thailand fließen. 

 

4. Juni 2004 

Zum WM-Vorbereitungsspiel trifft die Deutsche Juniorinnen-Nationalmannschaft in Waldheim auf Ungarn. 300 Fans sehen einen knappen 28:27-Sieg der Gäste. 

 

22./23. Mai 2004 

Der 13. Vepo-Cup findet im Rahmen der 50-Jahrfeier des VfL statt. Sechs Männer- und zehn Frauenteams gegen an den Start. Die Frauenkonkurrenz gewinnt der SC Riesa, vor dem VfL Waldheim 54 I, dem HC Annaberg-Buchholz, dem VfL Waldheim 54 III und den Sportfreunden 01 Dresden. Die Trostrunde der Frauen gewinnt der VfL Meißen vor dem Geringswalder HV, dem SV Motor Mickten, dem HSV 1923 Pulsnitz und dem VfL II. Bei den Männern gewinnt der TuS Weinböhla vor der HSG Rückmarsdorf, dem VfL Waldheim 54 II, dem VfL Waldheim 54 IV, den Sportfreunden 01 Dresden und dem HSV 1923 Pulsnitz. 

 

20./21.05.2004: 

Im Rahmen der 50-Jahrfeier findet der 2. Petters-Bau-Cup für Nachwuchsmannschaften statt. Bei der männlichen B-Jugend gewinnt der VfL II, vor dem VfL I und dem SV Radebeul. Den Pokal der weiblichen A/B-Jugend gewinnt der VfL Waldheim 54. Es folgen die Sportfreunde 01 Dresden und der MSV Dresden. 

 

20.-23. Mai 2004 

Mit einer Festwoche vom 20.-23. Mai begeht der Verein sein 50-jähriges Jubiläum. Es finden Freundschaftsspiele oder Turniere in allen Altersklassen statt. Während die Männer und Frauen um den VePo-Cup streiten, werden die Jungen und Mädchen der A- und B-Jugend den Sieger um den Petters-Bau-Cup ermitteln. Für alle Kinder gibt es am 23. Mai ein großes Kinderfest. Die Festveranstaltung mit Sportlerball ist am 22.05. in der Stadtsporthalle Waldheim. Am 22. Mai kommt die Männer-Nationalmannschaft, die 1980 in Moskau Olympiasieger wird, nach Waldheim. Bundesligist Concordia Delitzsch tritt am 23. Mai gegen die 1. Männermannschaft des VfL zu einem Freundschaftsspiel an. Erstmals vergibt der Verein die Ehrenmitgliedschaft, und zwar an Eberhard Fichte, Werner Melzer, Heinz Gückel, Karl-Heinz Teichert und Steffen Blech. 

 

21. Dezember 2002 

Neuwahl und weitere Verjüngung des Vorstandes, Zielsetzungen pro Leistungshandball wird neu definiert und Anpassung an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Lars Süße wird Vereinsvorsitzender. 

 

25./26. August 2002 

Der 1. Sparkassen-Cup soll stattfinden, muss aber aufgrund des Hochwassers abgesagt werden, da zu diesem Zeitpunkt die Aufräumarbeiten in Waldheim und anderen Städten, bei Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen ganz klar Vorrang haben. Die Waldheimer Handballer sind in der Zschopaustadt natürlich überall mit im Einsatz. 

 

Mai 2001 

Die Sektion Kegeln verlässt den VfL auf eigenem Wusch und gründet den SKV 2001 Waldheim am 22.05.2001. 

 

Saison 2000/2001 

Die 1. Männermannschaft wird Bezirksmeister und steigt nach zwei Jahren Zugehörigkeit in der Bezirksliga in die Verbandsliga Sachsen auf. Am 28. April 2001 die große Aufstiegsparty. Das Versprechen gegenüber Bürgermeister Karl-Heinz Teichert, mit der neuen Halle in die Verbandsliga aufzusteigen, wird eindrucksvoll eingelöst. Zur Aufstiegsparty gibt 50 Liter Freibier und ein 31:13 gegen TuS Staucha/Hof. 

 

16./17. September 2000 

Die Waldheimer Handballer starten nach mehreren Jahrzehnten erstmals vor heimischer Kulisse in eine Punktspiel-Saison. Der Heimspiel-Traum in der "eigenen" Stadtsporthalle wird Realität. 

mJD (Kreisklasse): VfL II – SV Leisnig 14:10 

mJC (Kreisklasse): VfL II – SV Leisnig 32:13 

mJB (Kreisklasse): VfL II – SV Leisnig A-Jugend 16:21 

2. Frauen (2. Bezirksklasse): VfL II – SV Leisnig 10:18 

4. Männer (Kreisklasse): VfL IV – TuS Staucha/Hof 24:16 

2. Männer (Bezirksklasse): VfL II – THL/Motor West 26:28 

3. Männer (Kreisklasse): VfL III – SV Leisnig 24:17 

wJD (Kreisklasse): VfL – SV Leisnig 19:11 

wJC (Kreisklasse): VfL – SV Leisnig  26:6 

mJC (Bezirksliga): VfL – TuS Mockau 21:11 

 

9. September 2000 

Internationaler Handball. Insgesamt sieben Frauenmannschaften kämpften um der „Pokal des Bürgermeisters“, den die Gäste aus der Partnerstadt Siofok gewannen. 1. HF Siofok, 2. TSV Leipzig-Wachau, 3. SV Hartha, 4. VfL Waldheim 54, 5. VfL Waldheim 54 B-Jugend, 6. Geringswalder HV, 7. VfL Waldheim 54 II. Auch das Testspiel gewannen die Ungarinnen gegen den VfL I mit 28:22. 

 

27. Mai 2000 

Der VfL weiht mit mehr als 450 Zuschauern mit einem Handballfest „seine“ Sporthalle ein. Zu Gast ist Erstligist HC Leipzig mit Nationalspielerin Grit Jurack und Zweitligist USV Cottbus. Die VfL-Frauen verlieren gegen den HC Leipzig standesgemäß mit 16:38, die Männer gegen Cottbus mit 24:30. 

 

28./29. April 2000: 

Ein jahrzehntelanger Traum wird wahr. Einweihung der neuen handballtauglichen Stadtsporthalle durch einen Festakt der Stadt Waldheim sowie einem „Tag der offenen Tür“, wo sich zahlreiche Vereine der Zschopaustadt präsentierten. Mittendrin die VfL-Handballer. 

Gesamtkosten: 5,2 Mio D-Mark, davon 4,5 Mio. D-Mark allein für die Sporthalle. Es gab keine Fördermittel. Nutzfläche: 1.050 m², Lichte Höhe: 7 m, Spielfeld: 40 x 20 m, max. 600 Zuschauer 

 

16. September 1999 

Beitritt von ehemaligen PSV Döbeln-Boxern und Gründung einer Abteilung Boxen. 

 

21. August 1999 

Richtfest am Bau der Stadtsporthalle Waldheim. Landtagspräsident Erich Illgen brachte, außer netter Wort, nichts mit. Auch keine erhofften nachträglichen Fördermittel. Beifall gab es dafür nicht. 

 

Sommer 1999 

Über den Döbelner Anzeiger werden die Waldheimer aufgerufen, der neuen Sporthalle einen entsprechenden Namen zu verpassen. Am 28. Oktober 1999 stimmte der Stadtrat mehrheitlich für „Stadtsporthalle“. 

 

8. April 1999 

Der erste Spatenstich für die neue Stadtsporthalle erfolgt hinter der Grundschule an der Schönberger Straße. Bürgermeister Karl-Heinz Teichert, VfL-Geschäftsführer Werner Melzer und Backer-Bau-Chef Klaus Becker sind am Spaten aktiv. 

 

25. März 1999 

Der Stadtrat vergibt die Aufträge zum Bau der Stadtsporthalle. Insgesamt gingen 170 Bewerbungen für alle Gewerbe bei der sachsenweiten Ausschreibung ein. 

 

13. November 1998 

VfL-Vorstandswahl im großen Sitzungssaal des Waldheimer Rathauses: Neuwahl und Verjüngung des Vorstandes sowie Umstrukturierung der Vereinsarbeit, um den VfL fit für das neue Jahrtausend zu machen. Lars Süße wird neuer Vorsitzender, Kay Berger wird stellvertretender Vorsitzender und Mike Buchwald als Schatzmeister bestätigt. Uwe Bormann nimmt die Wahl als Jugendwart ebenso wie Werner Melzer als Geschäftsführer an. 

 

August 1998 

Die VfLer nehmen aktiv am Umzug im Bild „Fischer und Flößer“ anlässlich der 800-Jahrfeier der Stadt Waldheim teil. Einige Handballer haben auch beim Heimatfestspiel als Schauspieler angeheuert. 

 

2. März 1998 

Der Stadtrat verabschiedet mit dem Haushalt, bei drei Stimmenthaltungen der PDS-Fraktion, auch den Bau der neuen Sporthalle. 

 

30. Oktober 1997 

Mit übergroßer Mehrheit beschließt der Waldheimer Stadtrat die neue Sporthalle dem Komplex der Grundschule anzuschließen. Die Stimmen verteilten sich auf zwölf Befürwortungen, einer Gegenstimme und drei Enthaltungen. Unverständlich die Verzichtserklärung der Grundschulleitung, die u. a. die Baubeeinträchtigung ins Feld führte. 

 

31. Mai 1997 

Freundschaftsspiel der 1. Männermannschaft gegen den 2. Bundesligisten EHV Aue als Höhepunkt des 6. VePo-Cup-Turnieres auf dem Allwetterplatz der Mittelschule. Der VfL schlägt sich achtbar - Aue gewinnt am Ende mit 25:20. 

 

17. August 1996 

In einem Testspiel trifft die 1. Männermannschaft (Verbandsliga) in der Leisniger Sporthalle auf die A-Jugend vom SC Cottbus (Regionalliga Nord), die von Hans-Peter Melzer trainiert wird. Waldheim verliert mit 26:28 denkbar knapp. 

 

25. April 1996 

In einer für die Waldheimer Handballer historischen Stadtratssitzung beschießt dieser, den Bau einer 2-Felder-Sporthalle. Als mögliche Standtorte wird das Gelände des Stadions Massanei sowie das Grundschulgelände favorisiert. 

 

29. September 1995 

Die AOK baut keine Sporthalle am Bildungszentrum in Massanei, das verlas Bürgermeister Karl-Heinz Teichert bei der Stadtratssitzung aus dem Brief des AOK-Vorstandes. Der Traum der Waldheimer Handballer rückte wieder in weite Ferne. 

 

21. Juli 1995 

Albrecht Bergmann bietet dem VfL seine ehemalige Lagerhalle im Bergmanns Hof an. Doch die Waldheimer Handballer müssen dankend ablehnen, da auch diese Halle nur ein Provisorium wäre und Wettkämpfe aufgrund der Maße nicht möglich wären. Ein Neubau wäre damit vom Tisch. 

 

1. Februar 1995 

Der VfL Waldheim 54 e.V. gründet die Abteilung Mountain Bike, die sich aus Kostengründen 1997 aus dem aktiven Wettkampfsport zurückzieht. 

 

11. November 1994 

Die 2. Männermannschaft macht einen auf Musik – sie nimmt im Kulturhaus ein Handballlied auf. Komponiert und getextet von Günter Lorenz, technische Umsetzung durch Gerd Baier. Die Proben begannen im kalten Kultursaal 18 Uhr und dauerten knapp drei Stunden. In dem Lied, das eher an Volksmusik erinnert, geht es um Kameradschaft der Handballer und die Sehnsucht nach einer Sporthalle in Waldheim. 

 

24.-29. Mai 1994 

Festwoche. Der VfL wird 40 und feiert mit Gästen. Gespielt wird auf dem Freiluftplatz an der Oberschule. Highlights sind zweifelsfrei die Partie der Frauen gegen Zweitligist VfL Meißen (6:31) und die der Männer gegen Zweitligist SC Cottbus (21:29). 

 

6. August 1993 

Auflösung der BSG Lokomotive Waldheim und sofortige Neugründung des VfL Waldheim 54 e.V. Gleichzeitig wechselt der weibliche Sektor Handball komplett vom SV Aufbau Waldheim e.V. zum VfL. Aufnahme des neuen Vereins in den Landessportbund Sachsen e.V. und die jeweiligen sportspezifischen Landesverbände. Die Gründungsversammlung findet in der Gaststätte Pfaffenberg statt. Neben der Wahl des neuen Vorstandes, das waren Hartmut Lodd (Vorsitzender), Werner Melzer (Geschäftsführer) und Mike Buchwald (Schatzmeister), wurde auch über das neue Vereinswappen, entworfen von Matthias Poch, abgestimmt. 

 

5. November 1992 

Im zweiten Anlauf fand in der Gaststätte „Schillereiche“ die Vorstandswahl statt.  Als Vorsitzender wurde Hartmut Lodd gewählt. Geschäftsführer wurde Werner Melzer und Mike Buchwald Schatzmeister. Im Anschluss wurde der 70. Geburtstag von Werner Melzer würdig gefeiert. 

 

1992 

Die BSG Lok Waldheim gründet eine Abteilung Karate die sich Mitte 2000 wieder auflöst. 

 

1990 bis 2000 

Gespielt wird in Hartha-Nord und Leisnig, trainiert in den Turnhallen Mittelschule, Grundschule und Hainichener Straße. Trotzdem mischten die Waldheimer Handballer sehr oft in den verschiedenen Ligen vorn mit. 

 

1990/1991 

Der politische Wandel in der DDR zwingt auch die Handballer zum Umdenken. Der Trägerbetrieb, würde heute Hauptsponsor heißen, die Deutsche Reichsbahn bricht weg. Neue wirtschaftliche Strukturen müssen aufgebaut werden. 

 

1989 

Es gibt in Waldheim wieder eine 1. und 2. Männermannschaft. 

 

1986

Es gibt in Waldheim wieder eine Frauenmannschaft. 

 

1985 

Fast die komplette Männermannschaft wechselt zur BSG Motor Hartha, deren 1. Männer es sportlich bis in die 2. DDR-Liga schaffte. 

 

1982 

Auch Janett Wiese geht nach Leipzig. 

 

1981 

Mit Gabriele Bonitz und Rica Mende wechseln erneut zwei Waldheimerinnen nach. Leipzig. 

 

1978 

Steffi Petermann wird zum SC Leipzig delegiert. 

 

1977 

Der weibliche Sektor Handball löst sich von der BSG Lok Waldheim und wechselt zur BSG Aufbau Waldheim. Hintergrund sind sportpolitische Entscheidungen der DDR und des Kreises Döbeln. 

 

Mitte der 70er 

Die Beschlüsse der Kreisspielleitung führen dazu, dass in diesem Zeitraum in Waldheim Handball-Schulsportgemeinschaften gegründet werden. Ziel ist offensichtlich die Vorherrschaft der Waldheimer zu beenden, den die räumen bei Meisterschaften und Spartakiaden reihenweise ab. 

 

1974 

Birgit Hebenstreit wird zum SC Leipzig delegiert. Die Mädchen A (Lok) gewinnen das Kleinfeldturnier zur Werner-Seelenbinder-Gedenkveranstaltung in Döbeln und belegen den 2. Platz beim internationalen Handballturnier in Karl-Marx-Stadt. 

 

Saison 1970/1971 

Zu Beginn der 70er Jahre erfolgt die Einrichtung eines Trainingsstützpunktes in Waldheim. Beim 11. DDR-offen Hallenhandballturnier für Pioniere und Schüler belegt Lok den 2. Platz. Die Altersklasse steht leider nicht auf der Urkunde. 

 

1968 

Die SV Dynamo stellt die Förderung des weiblichen Sektors in Waldheim ein. Die Handball-Frauenmannschaft löst sich auf. Der Kinder- und Jugendbereich wechselt samt Übungsleitern Inge Zickmann und Heinz Gückel komplett zur BSG Lokomotive Waldheim. 

 

1965-1968 

Diese Jahre stehen ganz im Zeichen der 3 „Ms“: Hans-Peter Melzer, Arnim Mühlberg, Burkart Meier 

 

1967 

Der komplette Punktspielbetrieb wird auf Kleinfeld und in die Halle umgestellt. 

 

In den 1965er Jahren 

Schrittweise Verlagerung auf Kleinfeld und teilweise in die Halle. Der Umbau des Großfeldes auf dem Sportplatz „Waldlust“ zu drei Kleinfeldern wird realisiert. 

 

Bis 1965 

Handball wird bis dahin hauptsächlich auf Großfeld gespielt. 

 

1961 

Der Waldheimer Klaus Petzold, der für den SC Dynamo Berlin spielte, wird in die DDR-Nationalmannschaft (Feldhandball) berufen, mit der er 1963  in der Schweiz Feldhandball-Weltmeister wurde. Die DHV-Mannschaft (DDR) bezwang vor 15.000 Zuschauern im Baseler St.-Jacob-Stadion die DHB-Auswahl (BRD) deutlich mit 14:7. Mit im 63er-Weltmeisterteam war Stefan Kretzschmars Vater Peter und der spätere DDR-Nationaltrainer  Paul Tiedemann, mit dem die DDR-Auswahl 1980 Olympisches Gold in Moskau holte. Petzold spiel auch zur Hallen-WM 1964, 1967 und 1970. In Paris unterlag die DDR-Nationalmannschaft 1970 in einem dramatischen Finale nach zweimaliger Verlängerung Rumänien mit 13:12.

 

7. Juni 1958 

Die 1. Männermannschaft  trifft auf dem Sportplatz „Waldlust“ auf den SC Dynamo Berlin (DDR-Oberliga) 

 

1. Dezember 1956 

Die SG Dynamo Waldheim bildet eine eigene Handballabteilung. 

 

November 1956 

Die Handball-Frauen wechseln von der BSG Chemie Waldheim zu Dynamo Waldheim, die eine eigene Handballabteilung bilden. 

 

März-August 1955 

Die Handball-Frauen wechseln vorübergehend zu Traktor Kriebethal. 

 

bis Februar 1955 

Die Handball-Frauen gehören der BSG Chemie Waldheim an. 

 

1. März 1954 

Die Handball-Männer und die Kegler lösen sich von der BSG Chemie Waldheim und gründen die BSG Lokomotive Waldheim. In Leben gerufen wurde Lok von den Handballern Ehrhard Krenkel, Fritz Hessel, Werner Melzer und Ehrhard Landgraf. Die Kegler wurden vertreten durch Heinrich Grosch, Gerhard Schüller und Fritz Anker. Die BSG-Leitung übernahm Ehrhard Landgraf. Trägerbetrieb war der Bahnhof Waldheim bzw. die Deutsche Reichsbahn. Handball gespielt wurde auf dem Sportplatz „Waldlust“. Die Heimstätte der Kegler war die Kegelbahn der „Bleibe“. 

 

1945 bis 1989 

Trainiert und gespielt wird auf dem Sportplatz Waldlust auf dem Pfaffenberg (heute Tennisanlage). Einige Trainingseinheiten finden auch die die Turnhalle Hainichener Straße statt. 

 

1952 bis 1955 

In diesen Jahren nehmen die Chemie-Handballer, ab 1954 unter Lok auflaufend, an den lokalen bzw. regionalen Meisterschaften teil. Nennenswerte Erfolge sind nicht überliefert. Als höchster Sieg steht das 18:3 bei der HSG Roßwein in den Aufzeichnungen. 

 

1952 

Umbenennung der BSG Rosodont Waldheim in BSG Chemie Waldheim. 

 

Saison 1950/1951 

BSG Rosodont Waldheim I wird Kreismeister auf dem Großfeld. 

 

10. Februar 1950 

Nach intensiven Bemühungen gelingt es der BSG Rosodont Waldheim eine Handballmannschaft aufzustellen. Im ersten Spiel gegen RAW Polygraph Leipzig gelang ein achtbares 7:7. 

 

1. August 1949 

Die Handball-Männer lösen sich vom Turnverein Waldheim und gehören jetzt zur BSG Rosodont Waldheim. 

 

Spieljahr 1949 

Die Waldheimer Handballer, ab 01.08. unter BSG Rosodont, spielen in einer Art Meisterschaft gegen Borna, Pappendorf, Roßwein, Mügeln, Nossen, Riesa-Weida, Magdeburg-Diesdorf, Weißenborn, Blau-Weiß Chemnitz, Neptun Rostock, Geithain, Oschatz und Rochlitz. Von 20 Spielen wurden 6 gewonnen, 13 verloren und eins unentschieden gestaltet. 

 

Spieljahr 1948 

Die Waldheimer Handballer spielen in einer Art Meisterschaft sowie und in zahlreichen Turnieren gegen Roßwein, Mittweida, Geringswalde, Burgstädt, Freiberg, Döbeln, Windischleuba, Hainichen, Limbach und Neudorf. Bei beiden Turnieren um den Wanderpreis belegte Waldheim jeweils den 4. Platz. Turniersieger wurde Neudorf.  Am 30.05. beim „Turnier um das Wildschwein“ in Neudorf belegte Waldheim I den 4. Platz und Waldheim II den 5. Rang. Neudorf gewann das Wildschwein. 

 

Spieljahr 1946/1947 

Die Waldheimer Handballer spielen in einer Art Meisterschaft, teilweise in Turnierform, gegen Neudorf, Nossen, Leisnig, Döbeln, Siebenlehn, Mügeln, Pappendorf, Hartha, Colditz, Rochlitz, Limbach, Grimma, Freiberg, Mittweida und Roßwein. 

 

1945 

Sportliche Vereinsbildung auf verschiedenen Gebieten. Handballer und Kegler gründen den Turnverein Waldheim. 

 

Bis zum 2. Weltkrieg 

Es liegen keine verlässlichen Quellen vor. 

 

18. November 1936: 

Nach fünf Spielen steht der Turnverein Waldheim in der Handball-GAU-Liga auf dem 7., und damit letzten, Platz. Gespielt wird vor dem Krieg auf dem Turnplatz an der Moritzburg. 

 

11. September 1921 

Zum Jahnspieltag des Mulde-Zschopautal-Gaues in Hainichen, nehmen auch Handballspieler vom TV „Frisch auf“ Richzenhain teil. 

 

Nach dem 1. Weltkrieg 

Gründung von Spiel- und Sportabteilungen in Waldheim 

 

Allgemeine Vorgeschichte 

Im Jahre 1811 errichtete Friedrich Ludwig Jahn in der Hasenheide in Berlin die erste deutsche Turnanstalt. Der alte Studentengruß „Frisch Frei Fröhlich Fromm“ wurde Leitbild für Jahn´s Turnerbewegung. Aus diesen vier „F´s“ gestaltete der Darmstädter Turner und Kupferstecher Heinrich Felsing 1844 das Turnerkreuz. Später wurde der Leitspruch in „Frisch Fromm Fröhlich Frei“ geändert und fand so auch in anderen europäischen Ländern Einzug. 

Die erste sächsische Turnstätte entstand 1833 in Plauen. Von da aus verbreitete sich die turnerische Unternehmungslust in ganz Sachsen. So wurden u. a. 1845 Turnvereine in Leisnig und Frankenberg gegründet. Ein Jahr später gab es schon 54 Vereine in Sachsen. 

In Waldheim war es 1844 Lehrer R. Wendt, der Knaben und Mädchen Turnunterricht erteilte und am 11.09.1844 ein öffentliches Schauturnen abhielt. Als Vereinsturnen wurde mit 25 Mitglieder 1849 in Waldheim begonnen. Genutzt wurde hier ein kleiner Sommerturnplatz hinter dem Kornhaus. Durch die Maiereignisse von 1849 (bewaffnete Unruhen, die mit Hilfe preußischer Truppen niedergeschlagen werden) wurden in Sachsen ab 1850 von Gerichtsamt die Vereine aufgelöst. 1851 erfolge auch die Schließung des Waldheimer Turnvereins. 

Turnlehrer Roscher war es dann, der 1854 wieder einen Turnunterricht in Waldheim eröffnete. Vier Jahre später erfolgte die Gründung des Waldheimer Turnverein. Auf Einladung von Anstaltsarzt Dr. Lippold, Fabrikant Wild und Lehrer Maneck erschienen im Waldheimer Ratskeller am 10.11.1858 zahlreiche turnfreudige Herren und beschlossen die Gründung des Vereins, der „der Belebung und Förderung des Turnens“ dienen sollte. Bereits 1859 hatte der Verein 166 Mitglieder.  

  

Trainingsstätten: 

1945 bis ca. 1990: Sportplatz Waldeslust (heute Gelände 1 .TC Waldheim) nur im Sommer nutzbar 

bis Ende 1994: Turnerbundhalle an der Hainichener Straße (Abriss im April 1995) 

bis Ende 2005: Städtische Turnhalle an der Schule (heute Turnhalle Grundschule) 

16.05.1984 bis 1989: Kleinfeldplatz hinter der Grundschule (heute steht hier die Stadtsporthalle) 

1987 bis heute: Schulsporthalle/Allwetterplatz an der Neroslow-Schule (heute Mittelschule) 

ab April 2000 bis heute: Stadtsporthalle Waldheim 

 

Wettkampfstätten: 

Vor dem 2. Weltkrieg: Turnplatz an der Moritzburg (heute steht hier die Stadtsporthalle) 

1945 bis Sommer 1989: Sportplatz Waldlust 

1990 bis 2000: Sporthalle Hartha-Nord 

1990 bis 2000: Zimmermann-Sporthalle Leisnig 

ab Saison 2000/01 bis heute: Stadtsporthalle Waldheim

Zusammenstellung: M. Poch. Kein Anspruch auf Vollständigkeit. Für Druckfehler keine Haftung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.