Spielbericht:
SG LVB III – VfL Waldheim 54

24:25 (13:12)

 

Mit Kampfgeist und Einsatz zum Auswärtssieg: Waldheimer Handballer holen sich Platz 7

 

Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison stand für den VfL nicht unter dem besten Stern. Wieder einmal fehlte der eine oder andere Akteur, während andere angeschlagen in die Partie gingen. LVB konnte dagegen eine voll besetzte Bank aufbieten. Der Beginn der Partie gestaltete sich sehr ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Messestädter. Die offensive 5:1-Deckung des VfL nutzten die Hausherren, um mit ihrer Schnelligkeit Durchbrüche zu erzwingen. Beim Stand von 8:6 sah sich Trainer Lars Friedrich zur ersten Auszeit gezwungen.

 

Die folgende Umstellung auf eine 6:0-Abwehr fruchtete. Die gegnerischen Spieler taten sich nun deutlich schwerer damit, Torabschlüsse zu erarbeiten und sahen sich oftmals mit Zeitspiel konfrontiert. Mit vier Toren in Folge ging der VfL seinerseits in Führung, konnte diese aber nicht bis zur Pause behaupten. Auch weil die Siebenmeterschützen nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Am Ende konnten nur fünf der neun zugesprochenen Strafwürfe verwandelt werden.

 

Nach der Pause kamen die Zschopaustädter besser in die Gänge und gingen in der 37. Minute mit 14:17 in Führung. Die anschließende Auszeit der Heimmannschaft brachte die Waldheimer allerdings völlig aus der Spur. Vorne wie hinten lief nichts mehr zusammen, sodass LVB das Spiel mit fünf Treffern in Folge drehen konnte. Beim Stand von 22:18 in der 49. Spielminute schien das Spiel zugunsten der Leipziger fast entschieden zu sein. Zudem musste sich Benjamin Stelle die restliche Spielzeit aufgrund einer Platzwunde von draußen ansehen.

 

Viel sprach nicht mehr für einen Auswärtssieg, doch gerade das rief eine Trotzreaktion hervor. Mit dem Mut der Verzweiflung spielten die VfL-Akteure nun auf Tempo und erzielten ihre Treffer nach erfolgreichen Tempogegenstößen. Grundlage bildete die Abwehr, hinter der Uwe Kurth nun Beton anrührte und sein Tor vernagelte. Zweieinhalb Minuten vor Schluss brachte sich die Heimsieben mit einer Zeitstrafe in Unterzahl. Das wurde genutzt, um wieder den Ausgleich herzustellen.

 

Der Abschließende Angriff der LVB konnte erfolgreich abgewehrt werden, sodass sich nun doch noch die Chance auf den Sieg bot. Die auf den Punkt herausgespielte Torchance konnte LVB nur auf Kosten eines Siebenmeters stoppen. In dieser spielentscheidenden Situation behielt Fabian Kotte die Nerven und bescherte seinem Team den dritten Auswärtserfolg in dieser Saison. Damit kann der VfL seit langer Zeit wieder einen Platz gutmachen und befindet sich nun auf Rang 7.

 

Es spielten:

Gil Dux, Benjamin Stelle (3), Robin Naumann (6), Heiko Heller, Nils Friedrich (3/1), Dennis Seeger (4), Oskar Wagner (3), Charly Kirchner, Lukas Seeger, Thang Tran Xuan, Fabian Kotte (6/4), Uwe Kurth

Spielbericht:
VfL Waldheim 54 – VfB Torgau

36:26 (18:13)

 

Deutlicher Sieg über den Tabellennachbarn: VfL bewahrt seine Heimstärke

 

Nach der Pleite aus der Vorwoche haben die Waldheimer Handballer eine starke Reaktion gezeigt und den Konkurrenten aus Torgau klar geschlagen. Mit einer wesentlich besser besetzten Mannschaft wurde von Anfang an das Tempo hochgehalten. Über den Kreis konnten etliche einfache Tore erzielt werden, wodurch sich die Zschopaustädter bereits früh ein kleines Polster erspielten (8:4 nach neun Minuten).

Das Spiel hatte eine sehr robuste Gangart, was sich auf beiden Seiten in zahlreichen Zeitstrafen widerspiegle. Nach etwa einer Viertelstunde war das Spiel für einen der Waldheimer Akteure beendet. Nach einem unsanften Zusammenprall mit einem der Gegenspieler musste Charly Kirchner das Feld mit einer Platzwunde vorzeitig verlassen. Dennoch ging sein Team mit einer recht komfortablen 5-Tore-Führung in die Halbzeit.

In den ersten 15 Minuten des zweiten Durchgangs stemmte sich Torgau noch einmal mit aller Macht gegen die drohende Niederlage und verkürzte in der 45. Minute auf 22:19. Nachdem einer der Torgauer Spieler mit Rot vom Platz musste, gingen bei den Elbestädtern jedoch zusehends die Lichter aus. Mit fünf Treffern in Serie zog der VfL davon, womit die Partie in der 52. Minute vorzeitig entschieden war. Die restliche Spielzeit nutzten die Hausherren, um sich mit Tempogegenstößen weiter abzusetzen.

Somit bleibt der VfL in eigener Halle eine Macht. Lediglich Lok-Leipzig musste man sich in dieser Spielzeit in der heimischen Spielstätte geschlagen geben. Weiterhin bleibt man auf dem achten Tabellenplatz, hat aber wieder die Möglichkeit nach oben zu rutschen. Dafür wäre ein Sieg im kommenden schweren Auswärtsspiel bei der SG LVB III sehr hilfreich.

 

Es spielten:

Gil Dux, Benjamin Stelle (5), Robin Naumann (2), Nils Friedrich (4), Lukas Seeger, Oskar Wagner (9/4), Charly Kirchner (1), Denny Ilbig (4), Thang Tran Xuan, Fabian Kotte (5), Uwe Kurth, Sven Krause (2)

Spielbericht:
NHV Concordia Delitzsch III – VfL Waldheim 54

29:26 (17:14)

 

Nächste Auswärtspleite: VfL-Handballer bleiben auf dem 8. Platz hängen

 

Die kämpferische Leistung hat gestimmt. Trotzdem sollte es am vergangenen Samstag einfach nicht sein, dass die Handballer aus der Zschopaustadt ihr Punktekonto aufbessern. Im Gegensatz zur Hinrundenpartie hatten sich die Vorzeichen stark gewandelt. Während die Gastgeber mit 13 Akteuren eine fast volle Besetzung aufbieten konnten, befanden sich auf VfL-Seite lediglich sechs einsatzbereite Feldspieler. Zudem stand mit Mathias Lange auch der beste Spieler der Gastgeber wieder im Kader.


Ganze sieben Tore schenkte der wurfgewaltige Rückraumschütze den Waldheimern im ersten Durchgang ein und trug damit maßgeblich dazu bei, dass sich seine Mannschaft bis zur 27. Spielminute auf 15:10 absetzen konnte. Den Rückstand hatten sich die VfL-Akteure allerdings auch selbst zuzuschreiben. Zu häufig fehlte es in der Abwehr an Abstimmung und vorne am nötigen Wurfglück. Der 3-Tore-Rückstand zur Pause war in Anbetracht des schnellen und kräftezehrenden Spiels bereits eine ziemliche Hypothek.


Im zweiten Durchgang wurde Mathias Lange nun konsequent mit einer Manndeckung an die Kette gelegt, was den Delitzscher Spielfluss deutlich behinderte. Die ersten zehn Spielminuten gehörten klar dem VfL, der in der 40. Minute den Ausgleich erzielen konnte (19:19). Danach häuften sich wieder die Fehler im Waldheimer Angriffsspiel. Stürmerfouls, Fehlwürfe und nicht ankommende Konterpässe führten zu leichten Ballverlusten, welche der NHV dankend annahm. Die daraus entstandenen Gegenstoßtore brachen den Waldheimern schließlich das Genick, obwohl beim Stand von 26:25 noch einmal Hoffnung aufkeimte. 


Am Ende fehlten aber einfach die Kräfte, um etwas zählbares mitzunehmen. In der Tabelle geht es für die Männermannschaft des VfL momentan nicht vor und nicht zurück. Zu Rang neun, den nun Delitzsch belegt, hat man vier Punkte Abstand. Ebenso auf Platz 7, wo sich derzeit der VfB Torgau aufhält. Jene Mannschaft die am nächsten Spieltag in der Zschopaustadt gastiert. In dieser Partie will sich der VfL mit dem Heimvorteil und einer besser aufgestellten Mannschaft um jeden Preis den nächsten Erfolg holen.

 

Es spielten:

Gil Dux, Benjamin Stelle (3), Robin Naumann (4), Nils Friedrich (2), Oskar Wagner (2), Denny Ilbig (10/5), Fabian Kotte (5), Uwe Kurth, Lars Friedrich

Spielbericht:
VfL Waldheim 54 – HSV Mölkau - Die Haie 19:19 (6:8)

 

Mangelhafte Offensivleistung: VfL-Männer müssen sich mit Punkteteilung begnügen

 

Losgelegt wie die Feuerwehr, völlig den Faden verloren, stark zurückgekämpft und sich schließlich die Butter vom Brot nehmen lassen. So kann man die vergangene Bezirksligapartie aus Sicht des VfL Waldheim zusammenfassen. Gegen die Mölkauer Haie, den aktuellen Drittplatzierten der Bezirksliga, wollte man eigentlich den vierten Heimsieg in Folge einfahren. Zunächst schien das Team von Lars Friedrich auch auf einem guten Weg zu sein. Mit schnellem Tempospiel und einer stabilen Abwehr schaffte man es in der neunten Spielminute mit 4:1 in Führung zu gehen.

 

Danach kam jedoch der unerklärliche Bruch im Waldheimer Spiel. Bis zur Pause wollten in den folgenden 21 Minuten nur noch zwei Tore gelingen. Entweder stand die gegnerische Abwehr, der Torhüter oder die eigenen technischen Fehler dem Torerfolg im Wege. Keiner der drei etatmäßigen 7m-Schützen konnte seinen ersten Versuch im Tor unterbringen. Nur der herausragenden Defensive war es zu verdanken, dass man sich zur Halbzeit lediglich mit einem 2-Tore-Rückstand konfrontiert sah.

 

In der Kabine fiel die Ansprache des Trainers entsprechend laut aus. Zurecht, das Team brauchte dringend einen Wachrüttler. Im zweiten Durchgang steigerte sich die Wurfausbeute und die Zschopaustädter kämpften sich in das Spiel zurück. Aber es blieb eine enge Kiste und die Führung wechselte mehrfach. Kurz vor Schluss schien der VfL noch einmal alle Trümpfe in die eigene Hand zu bekommen. Beim Stand von 19:18 und noch dreieinhalb Minuten Restspielzeit kassierten die Gäste eine Zeitstrafe, die die Zschopaustädter hätten nutzen können, um den Erfolg in trockene Tücher zu bringen.

 

Leider verfiel man wieder in das Muster aus der ersten Halbzeit und konnte kein Kapital aus der Überzahl schlagen. Nach einem Ballverlust erzielten die Leipziger im Gegenstoß den Ausgleichstreffer. 37 Sekunden vor Schluss hätten die Gäste das Spiel sogar noch zu Ihrem Vorteil entscheiden können. Durch erneut gute Abwehrarbeit konnte die Defensive jedoch einen technischen Fehler provozieren und das Unentschieden retten. Die verbliebenen fünf Sekunden reichten aber nicht mehr für ein eigenes Tor und so blieb es bei einer leistungsgerechten Punkteteilung. Doch zumindest sind die VfL-Männer seit September weiterhin in eigener Halle ungeschlagen.

 

Es spielten: Gil Dux, Benjamin Stelle (2), Robin Naumann (1), Nils Friedrich (1), Dennis Seeger (1), Oskar Wagner (7/3), Charly Kirchner, Denny Ilbig (1), Thang Tran Xuan (1), Fabian Kotte (5), Uwe Kurth

Spielbericht:
VfL Waldheim 54 – Roter Stern Leipzig

29:24 (15:11)

 

Dritter Heimsieg in Folge: VfL hält Kontakt zum Mittelfeld

 

Mit einem Sieg über das Team von Roter Stern Leipzig haben es die VfL-Handballer geschafft, auf den direkten Tabellennachbarn bis auf einen Punkt heranzurücken. Aber wie üblich sollte es etwas dauern, bis man aus dem Heimvorteil Kapital schlagen und die Kontrolle über das Spiel übernehmen konnte. Nach einer sehr ausgeglichenen Anfangsphase, die von zahlreichen Ballverlusten auf Waldheimer Seite geprägt war, konnte man in der 22. Minute erstmals die Führung im Spiel übernehmen. Die anfängliche 3-2-1-Deckung erwies sich gegen die extrem beweglichen Connewitzer als ineffektiv, weshalb eine Umstellung auf ein 5-1-System erforderlich war.

 

Nach dem Systemwechsel und einer Reduzierung der technischen Fehler im Angriff, fanden die Zschopaustädter immer besser ins Spiel und schafften es, einen 7:9-Rückstand bis zum Halbzeitpfiff in eine 15:10-Führung umzumünzen. Kurz vor der Halbzeit konnte der Leipziger Gegenangriff in doppelter Unterzahl vereitelt werden. Mit einem Freiwurfpfiff zum Ende der regulären Spielzeit war die Angelegenheit eigentlich erledigt und alle Beteiligten mit den Gedanken bereits in der Pause. Nicht jedoch der Werfer von Roter Stern, der einen echten Sonntagswurf auspackte und sein Team mit dem direkt verwandelten Freiwurf wieder auf vier Tore heranbrachte.

 

Dieses ärgerliche Gegentor war scheinbar ein Wirkungstreffer für die Waldheimer, da der schöne Vorsprung nach Wiederanpfiff auf einen Treffer dahinschmolz. Erst nach fast sechs Minuten gelang Fabian Kotte der erste Treffer im zweiten Durchgang für den VfL.  Im Anschluss berappelte sich das Team von Trainer Lars Friedrich wieder und zog auf 21:16 davon. Näher als auf drei Tore sollten die Gäste aus dem Leipziger Süden nicht mehr herankommen. MVP des Spieles war ein erneut hervorragend aufgelegter Gil Dux im Waldheimer Tor, der den Gegnerischen Angriffsspielern reihenweise den Zahn zog. Sinnbildlich: Roter Stern konnte lediglich drei seiner acht Siebenmeterwürfe verwandeln. Eventuell könnte dabei auch die Verwendung des, für die Gäste ungewohnten Haftmittels, eine Rolle gespielt haben.

 

Beim Stand von 29:24 ertönte das Schlusssignal in einem harten, aber fairen Spiel. Die Gelegenheit, die Heimserie auszubauen, bietet sich den VfL-Handballern bereits am kommenden Samstag. Dann gastieren die Mölkauer Haie in der Werner-Melzer-Stadtsporthalle. Die Leipziger belegen aktuell den dritten Rang in der Bezirksliga und werden mit Sicherheit ein harter Brocken sein.

 

Es spielten: Gil Dux, Benjamin Stelle (3), Robin Naumann (1), Nils Friedrich (3), Oskar Wagner (4/2), Charly Kirchner (2), Denny Ilbig (8/3), Thang Tran Xuan (3), Fabian Kotte (4), Uwe Kurth, Sven Krause (1)

Spielbericht:
HV Böhlen – VfL Waldheim 54

31:27 (16:11)

 

Spielbeginn verschlafen: VfL-Handballer erleiden Auswärtsniederlage in Böhlen

 

Nachdem die Formkurve für die Truppe von Lars Fridrich in den vergangenen Wochen steil nach oben zeigte (das Spiel gegen Dauermeister Lok-Leipzig ausgenommen), wollte man an diesen Trend anknüpfen und dem Tabellenzweiten aus Böhlen in dessen eigener Halle ein Bein stellen. Von vornherein war jedoch klar, dass dafür eine gute bis sehr gute Leistung hermusste. Der Spielbeginn gestalte sich leider gar nicht nach den Vorstellungen der Zschopaustädter. Durch den harzfreien Ball war die Verunsicherung im Angriff groß und alle Akteure leisteten sich zahlreiche Fehlwürfe und Ballverluste.

 

In der Abwehr find man mit der gewohnten 5-1-Deckung nicht die Stabilität, mit der in der Vorwoche der LSV-Südwest weitestgehend dominiert wurde. Lediglich einige Paraden des Hüters begrenzten den Schaden in dieser Spielphase. Beim Stand von 5:1 sah sich der ungläubig dreinblickende VfL- Trainer bereits zur ersten Auszeit gezwungen (10. Minute). Eine echte Trendwende wollte sich danach noch immer nicht einstellen und beim 12:6 war der VfL erstmals mit einem sechs Tore Rückstand konfrontiert.

 

Für den zweiten Durchgang wurde eine taktische Umstellung vorgenommen. Mit einer offensiven 3-2-1-Deckung wollte man die Hausherren verstärkt unter Duck setzen und sich durch Gegenstöße leichte Treffer verschaffen. Die Böhlener waren nun ihrerseits von der VfL-Deckung sichtlich irritiert und vergaben zahlreiche Bälle, die auf der anderen Seite in leichte Tore umgemünzt wurden. Beim 17:16 in der 36. Minute zog der Böhlener Trainer seinerseits die Reißleine und nahm die Auszeit. Offenbar fand er dabei die richtigen Worte, denn die Waldheimer gerieten nun wiederum mit vier Toren in Rückstand.

 

Das restliche Spiel folgte dem gleichen Muster: Waldheim kämpfte sich auf ein/zwei Tore heran, bevor sich Böhlen wieder mit vier/fünf Toren absetzen konnte. Die vergebenen Großchancen zogen sich dabei wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel der Mittelsachsen. In der 55. Spielminute sah Fabian Kotte seine dritte Zeitstrafe, womit die Partie für ihn beim Stand von 27:23 vorbei war. Am Ende steht eine 4-Tore-Niederlage, die eigentlich vermeidbar war, hätte die Mannschaft ihre Normalform gefunden. Vor den Winterferien stehen gegen Roter Stern Leipzig und Mölkau nun zwei enorm wichtige Heimspiele an.

 

Es spielten: Gil Dux, Benjamin Stelle (4), Robin Naumann (3), Nils Friedrich (3), Oskar Wagner (1), Charly Kirchner, Denny Ilbig (9/6), Thang Tran Xuan (6), Fabian Kotte (1), Uwe Kurth

Spielbericht:
VfL Waldheim 54 – Leipziger SV Südwest

27:16 (13:9)

 

VfL-Handballer meistern ihre Pflichtaufnahme mit Bravour

 

Mit einem überzeugenden Sieg gegen den Tabellenletzten LSV-Südwest hat der VfL Waldheim den Abstand zur Abstiegszone vergrößert und kann sich nun weiter nach oben orientieren. Der Partiebeginn verlief dabei zunächst etwas holprig. Einige individuelle Unkonzentriertheiten in der Deckung erlaubten den Gästen recht einfache Gegentore. Vorne erspielten sich die Zschopaustädter, wie gewohnt, über ihr Tempospiel gute Torgelegenheiten. Auch wenn einige davon ungenutzt blieben, konnte man sich nach gut zwölf Minuten erstmals etwas absetzen (8:4).

 

Danach scheiterten die Waldheimer Handballer aber daran den Vorsprung weiter auszubauen. Zwischenzeitlich kamen die Messestädter sogar wieder bis auf zwei Tore heran. Eine fünfminütige Torflaute der Gäste konnte vor der Pause jedoch genutzt werden, um den komfortablen Vorsprung von vier Toren wiederherzustellen. In der kurzen Pausenansprache gab es von Trainer Lars Friedrich nicht viel auszusetzen, kontrollierte seine Mannschaft das Spielgeschehen doch weitestgehend. Hauptsächlich sollte die Konzentration hochgehalten werden, um individuelle Fehler zu vermeiden.

 

Im zweiten Durchgang funktionierte die Abwehrarbeit hervorragend. Bis zur 50. Spielminute ließ der VfL, auch dank eines erneut sehr gut aufgelegten Torhüters, lediglich drei gegnerische Treffer zu. Mit drei Treffern in Folge stellte Benjamin Stelle in der 51. Minute auf 23:12. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war den Waldheimern der Sieg nicht mehr zu nehmen. Am Ende steht der zweite Heimsieg in Folge, mit mehr als zehn Treffern Differenz.

 

Die kommenden Aufgaben werden wohl deutlich anspruchsvoller. Kommenden Samstag gastiert der VfL beim Tabellenzweiten HV Böhlen. Danach empfängt man mit Roter Stern Leipzig und Mölkau zwei Konkurrenten aus dem sehr engen Tabellenmittelfeld.

 

Es spielten: Gil Dux, Benjamin Stelle (7), Lukas Seeger, Robin Naumann (2), Nils Friedrich (1), Oskar Wagner (8/3), Denny Ilbig (4/2), Thang Tran Xuan (2), Fabian Kotte (3), Uwe Kurth

Spielbericht:
SV Lok Leipzig-M. II – VfL Waldheim 54

33:20 (12:8)

 

In Leipzig nichts Neues

 

Die VfL-Handballer gastierten zum vergangenen Spieltag beim Dauermeister der vergangenen Jahre, der zweiten Mannschaft von Lok Leipzig-Mitte. Da die personelle Situation nicht sonderlich rosig aussah, waren die Erwartungen entsprechend gedämpft. Vielmehr hatte die Partie eine Art Testspiel-Charakter. Ziel war es, sich achtbar zu schlagen und sich nach der mehrwöchigen Weihnachtspause für die kommenden Partien einzuspielen.

Der amtierende Meister zeigte gleich zu Beginn, dass er die beste Abwehr der Liga stellt. Den Zschopaustädtern fiel es die gesamte Partie über schwer, sich gute Torchancen zu erarbeiten. Aber auch die Hausherren hatten zunächst sichtlich Probleme damit die Waldheimer Abwehrreihe zu überwinden. Tore waren in der Anfangsviertelstunde Mangelware. So konnte der VfL zunächst eine 3:4-Führung für sich verbuchen.

Im Anschluss nutzte Lok eine kleine Schwächephase der Waldheimer, um mit einem 4-Tore-Lauf die Führung zu übernehmen. Mit einem Zwischenstand von 12:8 ging es in die Halbzeitpause. Die Devise lautete, in der Abwehr weiter konzentriert zubleiben und beherzt zuzufassen. Vorne sollten sich bietende Chancen genutzt werden, um den Gastgebern keine einfachen Gegenstöße zu erlauben. Leider scheiterte man an letzterem und belohnte sich für den hohen Aufwand nicht. In der Folge kassierte man etliche leichte Gegentore. Nach 47 Minuten war die Partie beim Stand von 24:14 endgültig entschieden.

Positiv zu bewerten ist, dass es keine Verletzten zu beklagen gab und dass Robin Naumann nach langer Zwangspause wieder auf dem Spielfeld begrüßt werden konnte. In zwei Wochen hat der VfL in eigener Halle den LSV Südwest zu Gast. Aufgrund der Tabellensituation ist ein Sieg absolute Pflicht.

 

Es spielten: Gil Dux, Benjamin Stelle (3), Lukas Seeger (1), Robin Naumann (1), Nils Friedrich (1), Oskar Wagner (5/4), Denny Ilbig (6), Thang Tran Xuan (2), Uwe Kurth, Sven Krause (1)

Spielbericht:
Bornaer HV 09 – VfL Waldheim 54
 

27:34 (11:17) 

 

Dank eines souveränen Auswärtssieges verbringt der VfL die Feiertage im sicheren Tabellenmittelfeld 

 

Vergangenen Samstag ging es für die Waldheimer Sieben zum direkten Tabellennachbarn aus Borna. Beide Teams waren in der bisherigen Saison arg vom Verletzungspech gebeutelt, was jeweils eine bessere Platzierung in der Tabelle verhindert hat. Der Ansporn die Partie siegreich zu gestallten war auf beiden Seiten groß, winkte dem Sieger schließlich ein Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld. 

Von Anfang an entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, in der die Unparteiischen alle Hände voll zu tun hatten. Der VfL fand in der Offensive erneut gute Lösungen und die anfängliche 3-2-1-Abwehr stellte die Hausherren vor einige Probleme. Die resultierenden Ballgewinne konnten in Person von Markus Becker in etliche leichte Kontertore umgemünzt werden. Im Verlauf der ersten Halbzeit stellten sich die Bornaer auf die Offensive Deckung besser ein und kamen ihrerseits leichter zu Toren. Infolgedessen wurde auf das vertrautere 5-1-System umgestellt. Nach 30 Minuten ging es mit einem sehr komfortablen Vorsprung von 6-Toren in die Halbzeitpause. 

Entsprechend wenig gab es von Seiten des Trainers in der Kabine auszusetzen. Die ersten Minuten des zweiten Durchganges gestalteten sich relativ ausgeglichen, bis es in der 39. Minute zu einer sehr unnötigen Roten Karte für einen VfL-Akteur kam. Die anschließende Überzahlsituation nutzte der Bornaer Spielertrainer Mike Eckardt aus, um mit drei Toren in Folge seine Mannschaft wieder auf zwei Treffer heranzubringen (18:20). Die Waldheimer behielten jedoch einen kühlen Kopf und kämpften sich in die Partie zurück. 

Die letzte Viertelstunde gehörte klar dem Team aus der Zschopaustadt. Die Abwehr konnte im Zusammenspiel mit einem gut aufgelegten Torhüter etliche Bälle gewinnen. Im Angriff kam man entweder über Gegenstöße oder das Kreisläuferspiel zu leichten Toren. Den Gastgebern fehlten in dieser Phase die Mittel, um dem Spiel nochmal eine Wendung zu geben. Am Ende fährt der VfL seinen zweiten Auswärtserfolg in dieser Saison ein und hat im äußerst engen Tabellenmittelfeld alle Optionen, um sich in der Rückrunde noch weiter nach vorne zu arbeiten. 

 

Es spielten: Gil Dux, Dennis Seeger (4), Heiko Heller (1), Nils Friedrich (3), Oskar Wagner (9/5), Charly Kirchner (2), Markus Becker (12), Thang Tran Xuan, Fabian Kotte (3), Uwe Kurth

Spielbericht:
VfL Waldheim 54 – SC DHfK Leipzig IV
34:18 (15:12)

 

Der VfL Waldheim verschafft sich mit einem Kantersieg Luft zu den Abstiegsrängen

 

Vergangenen Samstag ging es in der Waldheimer Werner-Melzer-Stadtsporthalle um enorm wichtige Punkte in der Bezirksliga. Den VfL Waldheim und die vierte Vertretung des SC DHfK Leipzig trennten lediglich zwei Punkte. Entsprechend groß war die Motivation auf Waldheimer Seite, um den Tabellennachbarn auf Abstand zu halten. Personell sah es für die Zschopaustädter deutlich besser aus als noch in der Vorwoche. Die Leipziger traten hingegen mit einem recht übersichtlichen Aufgebot an. Dennoch waren die DHfK-Handballer als unangenehm zu bespielender Gegner bekannt.

Das sollte sich in der ersten Halbzeit wieder bestätigen. Zwar gingen die VfL-Handballer zeitig in Führung, konnten sich aber nicht wirklich absetzen. Die offensive Waldheimer Abwehr wurde mit einigen leichten Einzelaktionen ausgehebelt. Zumindest schaffte man es in der Offensive gute Lösungen gegen die beherzt zugreifenden Messestädter zu kreieren. Kurz vor Ende des ersten Durchganges konnte man sich erstmals mit fünf Toren absetzen. Leider wurde dieses beruhigende Polster nicht mit in die Pause genommen, da man den Gästen durch eigene Unkonzentriertheiten noch zwei Tore ermöglichte.

Zu Beginn des zweiten Durchganges kamen beide Teams nur sehr schwer in die Gänge. Die Leipziger konnten in dieser Phase mit dem 15:14 in der 35. Minute den Anschluss herstellen. Erst danach berappelte sich die VfL-Sieben wieder und setzte sich dank einer Steigerung in der Deckung nun Tor um Tor ab. Die knapp zehn Minuten andauernde Torflaute des SC DHfK konnte man nutzen, um mit dem 21:14 auf die Siegerstraße einzubiegen. Besonders dank etlicher leichter Gegenstoßtore wurde der Vorsprung immer weiter ausgebaut.

Vierzehn Minuten vor Schluss mussten die Gäste, in Folge einer dritten Zeitstrafe, eine rote Karte hinnehmen. Beim Stand von 25:16 gab es zu diesem Zeitpunkt jedoch keinen echten Zweifel mehr am Waldheimer Heimsieg. Derart geschwächt konnten die Leipziger kaum noch etwas ausrichten, während der VfL die Tordifferenz noch weiter hochschraubte. Am Ende steht ein sehr deutlicher Heimerfolg für den VfL, der für das abschließende Spiel des Jahres Selbstvertrauen geben sollte. Am nächsten Wochenende gastiert man beim nun punktgleichen Bornaer HV. Der Sieger dieser Partie wird sich entscheidend von den Abstiegsrängen absetzen können.

 

Es spielten: Gil Dux, Benjamin Stelle (4), Nils Friedrich (2), Christian Franke (1), Oskar Wagner (5/1), Charly Kirchner (3), Markus Becker (4), Denny Ilbig (6/2), Thang Tran Xuan (3), Fabian Kotte (6), Uwe Kurth

Spielbericht:
SG MoGoNo Leipzig – VfL Waldheim 54

30:23 (16:10)

 

Leipzig bleibt ein hartes Pflaster für die VfL-Handballer

 

Erneut sind die Bezirksligahandballer des VfL Waldheim ohne Punkte aus der Messestadt zurückgekehrt. Gegen die Hausherren und Verbandsligaabsteiger aus dem Leipziger Norden waren die Favoritenverhältnisse allerdings auch von Anfang an klar geregelt. Aus dem Stammkader konnte Trainer Lars Friedrich lediglich auf fünf Feldspieler zurückgreifen. Glücklicherweise erklärten sich zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft bereit auszuhelfen, damit zumindest eine minimale Wechselmöglichkeit bestand.

Gohlis zeigte schnell, wohin die Reise gehen sollte, und machte von Beginn an mit seinem Tempospiel Druck. Der VfL benötigte einige Zeit, um sich in der neuen Deckungsformation zu sortieren und kassiere in der Anfangsphase etliche leichte Gegentore. Die 6-0-Formation war prinzipiell eine gute Wahl, allerdings ließen das Zweikampfverhalten und die Entschlossenheit in der Deckung sehr zu wünschen übrig. Nach einer viertel Stunde sah man sich bereits mit einem 4-Tore-Rückstand konfrontiert. Im Angriff fand der VfL zwar Lösungen, um sich gegen die sehr offensiv agierende Leipziger Abwehrreihe Chancen zu erarbeiten, diese blieben aber zu oft ungenutzt.

Mit einer bereits recht hohen Hypothek von sechs Toren Differenz ging es zur Halbzeit in die Kabine. Diese war weniger auf einen Qualitätsunterschied beider Teams zurückzuführen als auf viele Unkonzentriertheiten im Waldheimer Spiel. Zielvorgabe war es, diese abzustellen, um den Messestädtern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Zwar gab sich die Waldheimer Mannschaft nie auf und nahm den Kampf an, jedoch fehlten eindeutig die Möglichkeiten personell nachzulegen, um die Hausherren nochmals ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Schwindende Kräfte und eine weiterhin ausbaufähige Chancenverwertung ließen den Rückstand bis zur 48. Minute auf 25:17 anwachsen. Die Gastgeber nahmen nun etliche personelle Umstellungen vor und probierten taktisch einige Varianten aus, was dem VfL noch eine gewisse Ergebniskosmetik ermöglichte. Nun heißt es Mund abputzen und mit vollem Elan in den Jahresendspurt gehen! Die nächsten beiden Partien im Dezember werden für den weiteren Saisonverlauf richtungsweisend sein. Mit der vierten Mannschaft des SC DHfK und dem Bornaer HV trifft man dann auf direkte Tabellenkonkurrenten.

 

Es spielten: Gil Dux, Benjamin Stelle (3), Dennis Seeger (3), Oskar Wagner (7/2), Charly Kirchner, Denny Ilbig (6), Fabian Kotte (1/1), Uwe Kurth, Sven Krause (3)

Spielbericht:
VfL Waldheim 54 – SG LVB III

32:32 (16:15) 


Erneute Punkteteilung zwischen Waldheim und LVB III


Vergangenen Samstag ging es um wichtige Punkte im Spiel zwischen dem VfL Waldheim und der dritten Mannschaft der SG LVB Leipzig. Beide Teams traten personell gut aufgestellt an, womit die Weichen für eine spannende Partie gestellt waren. Die anfängliche 3-2-1-Deckung der Waldheimer konnten die Gäste durch einige gute Einzelaktionen aushebeln und kamen dank ihrer treffsicheren Außenspieler zu Torerfolgen. Nach Startschwierigkeiten kämpften sich die VfL-Handballer immer besser in die Partie und hatten sich beim Stand von 14:10 nach 24 Minuten eine komfortable Führung herausgespielt.

Leider konnte die Führung nicht bis zur Halbzeit aufrechterhalten werden. Einen verworfenen Siebenmeter und einige Unkonzentriertheiten nutzten die Messestädter ihrerseits gnadenlos aus, um bis zum Pausenpfiff wieder den Anschluss herzustellen. An der Angriffsleistung gab es von Seiten des Trainers wenig auszusetzen. In der Deckung war mehr Kompaktheit gefordert, um sich gegen die individuelle Stärker der Gäste gegenseitig besser unterstützen zu können.

Der Beginn des zweiten Durchgangs gestaltete sich als offener Schlagabtausch. Waldheimer Tore beantworteten die Leipziger mit einer schnellen ersten und zweiten Welle, wodurch diese wiederum zu Treffern kamen. In der 40. Minute gelang es den Hausherren sich erneut eine Führung herauszuspielen (23:20). Allerdings dauerte es erneut nicht lange bis diese mit dem 24:24 egalisiert war. Bis zum Schluss blieb die Partie nun spannend, wobei der VfL immer knapp in Front lag, bevor LVB wieder ausgleichen konnte. So ging es in die Schlussphase.

Beim Stand von 31:31 konnte der VfL kurz vor Ende erneut die Führung übernehmen. Nun war noch eine halbe Minute zu spielen. Die Angriffsversuche der Gäste konnten zweimal abgewehrt werden, bevor es wenige Sekunden vor Schluss einen Freiwurf in zentraler Position gab. Mit einem echten Sonntagswurf gelang es Max Krautz den Ball unmittelbar vor Ertönen der Schlusssirene im Waldheimer Tor unterzubringen.

Wie in der Vorsaison teilen sich die beiden Kontrahenten die Punkte in der Werner-Melzer-Stadtsporthalle. Auch wenn es vom Spielverlauf her definitiv ein verlorener Punkt ist, so geht das Unentschieden leistungstechnisch wohl in Ordnung. Jedenfalls war es eine tendenziell höherwertige Bezirksligapartie zweier Mannschaften die definitiv nicht in das untere Tabellendrittel gehören. Somit bleibt zu hoffen, dass sich die VfL-Handballer künftig für den hohen Aufwand mit Siegen belohnen.

Es spielten: Gil Dux, Benjamin Stelle (4), Heiko Heller, Nils Friedrich (4), Ian Piasecki, Christian Franke (1), Oskar Wagner (2), Charly Kirchner (1), Denny Ilbig (7/2), Thang Tran Xuan (2), Fabian Kotte (11/2), Uwe Kurth 

Spielbericht:
VfB Torgau – VfL Waldheim 54
32:29 (17:14)

Trotz furiosem Start verlieren die VfL-Handballer in Torgau


Die erste Männermannschaft hatte sich für das vergangene Wochenende viel vorgenommen. Mit einem Sieg beim Aufsteiger VfB Torgau sollte der Schwung aus der Vorwoche genutzt werden, um sich aus den unteren Tabellenregionen zu verabschieden. Allerdings waren die Vorzeichen dafür nicht gerade optimal. Aus unterschiedlichsten Gründen mussten einige Spieler absagen. Da die Reservemannschaft zeitgleich an anderer Stelle antrat, war auch das Nachziehen weiterer Spieler nicht möglich. Somit war allen bewusst, dass ein Erfolg nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung möglich ist. 

Der Beginn der Partie verlief für die Zschopaustädter vielversprechend. In der Defensive agierte man gut, weshalb man auch im Angriff einige leicht verdiente Tore erzielen konnte. Die anfängliche Schwäche der Hausherren wurde vom VfL in eine 5-Tore-Führung umgemünzt. Torgau sah sich bereits nach rund sieben Minuten zur ersten Auszeit gezwungen. Offenbar fruchteten die Worte des gegnerischen Trainers oder die Waldheimer wähnten sich bereits zu sicher. Jedenfalls schmolz ab dann der Vorsprung förmlich dahin. 

Das Angriffsspiel des VfL war nun viel zu statisch und von Einzelaktionen geprägt. In der Abwehr passte nichts mehr, sodass die Elbstädter in der 19. Minute erstmals in Führung gehen konnten. Dieser Negativtrend setzte sich bis zur Pause fort und es ging verdientermaßen mit einem Rückstand von drei Toren in die Kabine. Zum Leidwesen des Waldheimer Trainers bot die Auswechselbank keinen großen Spielraum für Umstellungen, weshalb der Abstand auch nach dem Seitenwechsel nicht verkürzt werden konnte. 

Beim Stand von 25:20 nach rund 43 Minuten war das Spiel bereits fast entschieden. Der VfL mobilisierte jedoch noch einmal alle Kraftreserven und nahm den Kampf an. Unter großem Einsatz schaffte man es vier Minuten vor Schluss wieder den Anschlusstreffer zum 29:28 herzustellen. Die Partie schien erneut eine Wendung zu nehmen. Doch der Kräfteverschleiß machte sich nun endgültig bemerkbar. Einige technische Fehler und vergebene Großchancen kosteten den VfL die Punkte, womit diese an der Elbe verbleiben. 

Nun ist ein Heimsieg am kommenden Wochenende umso wichtiger. Dann empfängt Waldheim die SG LVB III. Die Leipziger rangieren momentan einen Platz vor dem VfL in der Tabelle. Der Sieger dieser Partie kann sich im engen Tabellenmittelfeld der Liga potenziell ein gutes Stück nach oben bewegen. 

Es spielten: Gil Dux, Benjamin Stelle (3), Ian Piasecki, Oskar Wagner (5), Charly Kirchner (5), Denny Ilbig (6/1), Thang Tran Xuan (3), Fabian Kotte (7), Uwe Kurth 

Spielbericht:
VfL Waldheim 54 – NHV Concordia Delitzsch III
28:23 (16:11)


VfL-Handballer schenken ihrem Trainer einen Heimsieg zum runden Geburtstag


Mit der dritten Vertretung des NHV Concordia Delitzsch hatten die Waldheimer Handballer am vergangenen Wochenende einen der stärkeren Gegner in der Bezirksliga vor der Brust. Allerdings konnten sowohl die Gäste als auch die Heimsieben nicht ihre Bestbesetzung aufbieten. Das Duell der letztjährigen Tabellennachbarn versprach also jede Menge Spannung, was sich zu Beginn der Partie auch bestätigte. Nach zwölf Minuten war die Partie beim Stand von 4:4 ausgeglichen. Einige Zeitstrafen und Unkonzentriertheiten im Angriff kosteten den VfL in dieser Phase die Führung. Nach einer Deckungsumstellung auf ein 5-1-System fiel es den Delitzschern zusehends schwer zum Torerfolg zu kommen. Dank einer deutlich besseren Chancenverwertung setzten sich die Hausherren Tor um Tor ab und lagen kurz vor der Halbzeit mit 14:7 in Front. Zur Halbzeit ging es mit einer recht komfortablen 5-Tore-Führung in die Kabine. 

Diese war auch nötig, denn nach Wiederanpfiff leisteten sich die Zschopaustädter eine Schwächephase, die der NHV nutzte, um den Abstand zu verkürzen. Dass das Spiel nicht kippte, lag vor allem an der weiterhin gut agierenden Abwehrreihe, hinter der Torhüter Gil Dux mit etlichen Paraden glänzen konnte. Auch von einer recht strittigen roten Karte ließ sich der VfL nicht irritieren und stellte kurz vor Spielende mit einem 3-Tore-Lauf die Weichen endgültig auf Sieg.

Zur Freude von Trainer Lars Friedrich, der unter der Woche Jubiläum feierte, holen sich die Waldheimer damit den nächsten doppelten Punktgewinn und schließen zum sehr engen Tabellenmittelfeld auf. In der kommenden Woche gastiert der VfL beim Aufsteiger VfB Torgau. Rein nominell besteht zwischen beiden Teams leistungstechnisch kein großer Unterschied, weshalb wohl die Tagesform über Sieg oder Niederlage entscheiden dürfte.

Es spielten: Gil Dux, Nils Friedrich (2), Ian Piasecki, Oskar Wagner (6), Charly Kirchner (1), Denny Ilbig (8/4), Thang Tran Xuan (3), Fabian Kotte (5), Uwe Kurth, Sven Krause (3)

Spielbericht:
Roter Stern Leipzig – 1. Männer
30:30 (14:11)


VfL-Handballer erkämpfen einen Auswärtspunkt

Vergangenen Samstag ging es für den VfL Waldheim zum Auswärtsspiel beim Aufsteiger Roter Stern Leipzig. Erstmals seit langem konnte Trainer Lars Friedrich wieder auf eine einigermaßen gut besetzte Auswechselbank zurückgreifen, da sich die Verletzungsproblematik in der Mannschaft langsam wieder entspannt. Dennoch sorgten die ungewohnte Anwurfzeit zum Vormittag und die vorangegangene einmonatige Spielpause dafür, dass der VfL schwer ins Spiel fand. Besonders die hohe Anzahl an technischen Fehlern brach den Zschopaustädtern in der ersten Halbzeit das Genick. 

Da es dem Waldheimer Angriffsspiel an Tempo und Präzision fehlte, konnten sich die Hausherren in der Abwehr zu leicht auf ihre Gegner einstellen. Folglich ging es mit drei Toren Rückstand in die Kabine. Für den zweiten Durchgang wurde eine neue Marschrichtung vorgegeben. Das Tempospiel sollte nun stärker forciert werden, um den wenig ertragreichen Positionsangriff zu vermeiden. Diese Taktik ging im Angriff gut auf, konnte man bereits in der 35. Minute erstmals mit 15:16 in Führung gehen. 

Allerdings sorgten einige personelle Umstellungen dafür, dass die Abwehr etwas anfälliger war. In der Folge entwickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen. 35 Sekunden vor Schluss glich der VfL ein weiteres Mal aus. Nach der gegnerischen Auszeit konnte der anschließende Angriff der Leipziger abgewehrt werden. Durch einen schnellen Gegenstoß schien sogar noch ein Auswärtssieg möglich. Unglücklicherweise konnte der Ball nicht erfolgreich im Tor untergebracht werden. 

Somit trennen sich beide Mannschaften mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Nächsten Samstag gastiert um 18:00 Uhr die dritte Mannschaft von Concordia Delitzsch in der Werner-Melzer-Stadtsporthalle. 

Es spielten: G. Dux, D. Seeger, H. Heller, N. Friedrich (3), L. Seeger, C. Franke (5), O. Wagner (1), C. Kirchner (1), D. Ilbig (8/3), T. Tran Xuan (4), F. Kotte (8/5), U. Kurth 



Spielbericht:
Leipziger SV Südwest – 1. Männer
20:22 (15:14)


VfL Waldheim gelingt erster Saisonsieg in umkämpfter Partie

Im zweiten Auswärtsspiel in Folge ging es für die VfL-Männer zum LSV-Süd-West, einem langjährigen Kontrahenten in der Bezirksliga. Die späte Anwurfzeit zum Sonntagabend sowie das Harzverbot in der Leipziger Halle waren seit jeher Gründe, warum sich die VfL-Sieben bei diesem Gegner so schwergetan hat. Das sollte sich auch diese Saison zunächst nicht ändern.
Die Zschopaustädter begannen mit einer offensiven 3-2-1-Deckung, um beim Gastgeber Fehler zu provozieren. Leider ging diese Rechnung überhaupt nicht auf und die Leipziger nutzen die Lücken im Waldheimer Deckungsverbund gnadenlos aus. Zudem brauchte die Offensive einiges an Anlaufzeit. Daraus resultierte ein unnötiger 9:4-Rückstand nach 14 Minuten. Nachdem zumindest offensiv eine Leistungssteigerung zu sehen war, konnte der Rückstand bis zur Pause auf ein Tor verkürzt werden.
Nach der Pause wurde auf eine 6:0-Deckung umgestellt. Mit dieser Deckungsformation taten sich die Messestädter nun deutlich schwerer. Da der Waldheimer Hüter das Tor nun vernagelte, gelangen den Hausherren im zweiten Abschnitt lediglich fünf Treffer und der VfL konnte die Führung übernehmen. Jedoch fehlte es im Angriff an Konzentration und dem nötigen Quäntchen Wurfglück, um die Partie in ruhige Bahnen zu lenken.
Vier Minuten vor Schluss gelang es, die Führung auf drei Treffer auszubauen, womit die Entscheidung gefallen war. Der VfL konnte sich somit nach einer recht zerfahrenen Partie über die ersten beiden Pluspunkte freuen. Nächsten Samstag gastiert der HV Böhlen in der heimischen Werner-Melzer-Stadtsporthalle. Mit dem Verbandsligaabsteiger haben die VfL-Männer dann bereits den nächsten schweren Gegner vor der Brust.
Es spielten: G. Dux, B. Stelle (1), L. Seeger, I. Piasecki (2), C. Franke (1), O. Wagner, C. Kirchner (1), D. Ilbig (3), T. Tran Xuan (2), F. Kotte (9/5), S. Krause (3)

Renate Friedrich erhält Joker im Ehrenamt

Renate Friedrich hat beim VfL Waldheim 54 nicht nur selbst Handball gespielt. Sie kümmert sich auch um den Nachwuchs. Das ist aber noch nicht alles.

Von Cathrin Reichelt. Handball ist die große Leidenschaft von Renate Friedrich. „In der ersten Klasse habe ich angefangen. Später war ich mal für zwei, drei Jahre beim Spitzenturnen. Aber das war nicht meins“, sagt die heute 60-Jährige.

Sie ist zum Handball beim VfL Waldheim 54 zurückgekehrt und dabeigeblieben – mit einem kurzzeitigen Ausflug nach Hartha, weil es in der Zschopaustadt keine Frauenmannschaft gab.

Renate Friedrich hat aber nicht nur selbst gespielt, sondern arbeitet seit vielen Jahren ehrenamtlich im Kampfgericht mit. Und sie hat ihre beiden Söhne mit ihrem Enthusiasmus für den Sport angesteckt. Beide wurden Handballer. „Einen habe ich mehrere Jahre mit der C-Jugend trainiert“, sagt die Altenpflegerin.

Als eine Freundin das Training der Minis übernahm, habe sie auch die unterstützt. Dann sei die Gruppe so groß geworden, dass sie diese geteilt haben. Die Freundin kümmert sich um die Drei- bis Vierjährigen. Renate Friedrich trainiert die Fünf- bis Sechsjährigen. Mit sechs Kindern habe sie begonnen, inzwischen sind es 15. „Eigentlich wollte ich nach dem zwölften niemanden mehr aufnehmen. Aber ich kann doch kein Kind wegschicken. Handballnachwuchs ist immer willkommen“, sagt die Frau, die seit vergangenem Jahr auch der Jugendwart der Abteilung Handball ist.

Für ihr langjähriges Engagement in der Sport- und Sportjugendarbeit ist Renate Friedrich jetzt von Sportminister Armin Schuster (CDU) mit dem „Joker im Ehrenamt“ ausgezeichnet worden.

Mehr als 670.000 Sachsen sind im Freistaat in über 4.300 Vereinen eingetragen. Und mehr als 96.000 engagieren sich ehrenamtlich für ihren Verein. „Gerade in der aktuell herausfordernden Zeit wird vielen bewusst, was sie dort finden: Zusammenhalt, Mitgestaltung und Anerkennung. All diese Ehrenamtlichen leisten einen wichtigen Beitrag zur sächsischen Sportlandschaft und das will der Freistaat Sachsen nicht nur würdigen, sondern wird sie weiter unterstützen“, so Schuster.

Renate Friedrich ist eine von 41 Frauen und Männern, die in diesem Jahr die Ehrung erhalten haben. Gefreut hat sie sich, auch wenn sie meint: „Es gibt noch viele andere im Verein, die die Auszeichnung verdient hätten.“ Und sie hat einen Wunsch – natürlich in Bezug auf den Handball: „Ich hoffe, dass mir bald jemand beim Training der Kinder helfen kann, damit ich die Jugendtrainer unterstützen kann.“ (Quelle: Döbelner Anzeiger vom 15.09.2023)

Waldheims berühmter Felsen hat ein neues Kreuz 

Es ist eines der Wahrzeichen der Zschopaustadt: das Holzkreuz auf dem Kreuzfelsen. Warum es jetzt ersetzt werden musste. Drei Mitarbeiter der Firma Wolff aus Waldheim hatten am Mittwochvormittag einen Arbeitsplatz mit besonders schöner Aussicht. Allerdings mussten sie auch schwindelfrei sein. Sie haben das neue Kreuz auf dem Kreuzfelsen installiert. Das alte Wahrzeichen, das schon seit mehr als 100 Jahren auf dem Kreuzfelsen gestanden hat, war verwittert und dringend sanierungsbedürftig. Die Idee, noch vor dem Heimatfest ein neues Kreuz anfertigen zu lassen, hatten die Mitglieder des Waldheimer Verschönerungsvereins. Vor allem dessen Vorsitzender, Dr. Wolfgang Vogel, hatte sich im vergangenen Jahr intensiv um die Sanierung der Waldheimer Pyramide gekümmert. Mit der Herstellung des neuen Kreuzes hat er auch deshalb die Tischlerei Wolff beauftragt, die schon die Arbeiten an der Pyramide erledigt hatte. So schwierig wie der Transport der Pyramide im Dezember vergangenen Jahres auf den Waldheimer Obermarkt war der des Kreuzes freilich nicht. Es konnte mit einem Pkw-Anhänger bis fast an Ort und Stelle gebracht werden. Die letzten Meter bis zu dem beliebten Aussichtspunkt wurden per Muskelkraft bewältigt. „Das Kreuz ist aus schwerem Eichenholz hergestellt worden“, sagte Tischlerei Chef Jürgen Wolff. 

„Die alte Halterung des Kreuzes konnte wieder verwendet werden“, sagte Wolff, der zunächst den etwa vier Meter hohen senkrechten Balken befestigte. Anschließend wurde die Querstrebe angebracht. Dass das Vorhaben überhaupt umgesetzt werden konnte, dazu haben viele Waldheimer beigetragen. Bei einem vom VfL Waldheim 54 und SV Aufbau Waldheim organisierten Benefiz-Fußballturnier Ende Dezember vergangenen Jahres sind insgesamt 3.635 Euro dafür eingespielt worden. Sie stammen aus den Spenden der etwa 300 Zuschauer und der Firma P&W Bau GmbH Baumaschinenhandel und Vermietung. Das Unternehmen hatte das Turnier gemeinsam mit dem Döbelner Anzeiger präsentiert. Für Wolfgang Vogel gehört das Kreuz zu Waldheim wie der Napoleonstein oder das Rathaus. Es habe aber keine religiöse Bedeutung. Stattdessen ranken sich mehrere Überlieferungen um das Holzkreuz. Nach einer Sage soll am Kreuzfelsen ein Kaufmann mit Pferd und Wagen auf der Flucht vor dunklen Gestalten in die Zschopau gestürzt sein. Eine andere Überlieferung besagt, dass um 1870 ein Vater das Kreuz gestiftet haben soll, dessen Sohn beim Klettern am Kreuzfelsen abgestürzt war und sich dabei tödlich verletzt hatte. Das gleiche Schicksal habe sich Ende der 1940er-Jahre noch einmal ereignet. Auch da sei ein Jugendlicher beim Klettern vom Felsen gestürzt und gestorben. (Quelle: Döbelner Anzeiger vom 7.6.23/dth/br)  

Tolle Stimmung bei Olympiade zum Kindertag

 Zur Maskottchen-Olympiade des Kreissportbundes Mittelsachsen (KSB) in Mittweida sind zum Kindertag verschiedene Maskottchen gegeneinander angetreten. Die zahlreichen Kinder im Publikum fieberten u.a. mit dem KSB Wolf Fredi, dem RB Leipzig Maskottchen Bulli und dem Maskottchen des VfL Waldheim 54 "Werni" mit. Der Plüschdino der Polizei Sachsen Poldi war der Schiedsrichter und sorgte dafür, dass alle sich an die Regeln hielten. Auch die Jury, welche die Punkte vergab, war kompetent besetzt. Das Mitglied des Sportausschusses des Deutschen Bundestages und KSB Vizepräsident Phillipp Hartewig stellte sich dafür gern zur Verfügung. „Wir haben uns natürlich riesig gefreut, dass neben dem Vertreter der Stadt Mittweida, Holger Müller, auch RB Leipzigs Clubrepräsentant Perry Bräutigam unserer Einladung gefolgt ist“ erklärt der Geschäftsführer des KSB Benjamin Kahlert. Bei strahlendem Sonnenschein verfolgten 200 Mädchen und Jungen aus Kitas den lustigen Wettkampf von der Tribüne aus und feuerten ihre Favoriten lautstark an. „Unser Fazit ist absolut positiv. Im nächsten Jahr werden wir wieder eine Olympiade der Maskottchen veranstalten“, ist sich Kahlert sicher.  Benjamin Kahlert/KSB Mittelsachsen

Saisonrückblick mit Licht und Schatten

Für die VfL-Mannschaften steht in der Saison 2022/23 eine gemischte Bilanz zu Buche. Neben zu erwartenden Platzierungen, einigen Endtäuschungen, aber auch positiven Überraschungen, war durchaus einiges mehr drin. Besonders im Erwachsenbereich machten zahlreiche Verletzungen und daraus resultierende Personalengpässe ein besseres Abschneiden zunichte. 

 

E-Jugend gemischt:

Die ersten Erfahrungen konnten die Mädchen und Jungs der gemischten E-Jugend in der Kreisliga Mittelsachsen sammeln. Das verlief recht ordentlich, was nach 18 Spielen einen guten 4. Platz (20:16 Pkt./187:171 T.) bedeutete.

 

B-Jugend weiblich:

Die in der Bezirksliga Leipzig spielenden jungen Damen erfüllten am Ende mit Platz 5 (20:16 Pkt./359:360 T.) durchaus die Erwartungen. Allerdings lagen hier, auch wegen einiger verletzungsbedingter Ausfälle, tolle Erfolge und unnötige Niederlagen bei insgesamt 18 Partien dicht beieinander.

 

B-Jugend männlich:

Alles lief zunächst wie am Schnürchen. Die Jungs bestimmten nach Belieben das Spielgeschehen in der Leipziger Bezirksliga und waren lange Zeit heißer Anwärter auf den Titel. Der 2. Platz (30:6 Pkt./448:309 T.) klingt auf den ersten Blick nach 18 Spielen respektabel, genauer betrachtet hat sich die Mannschaft aber durch eine selbstverschuldete Niederlage und zwei Remis kurz vor Schluss der Saison selbst um den Lohn, sprich Bezirksmeistertitel, gebracht.

 

Frauen:

Aufgrund langjähriger und höherklassiger Erfahrungen einiger Spielerinnen, war hier natürlich die Erwartungshaltung groß. Bis kurz vor Abschluss in der Bezirksklasse Leipzig sah auch alles danach aus, dass die Meisterschaft an den VfL geht. Doch mit der unnötigen Auswärtsniederlage im letzten Saisonspiel platzte der Traum. So steht am Ende nach 14 Spielen der 2. Platz (24:4 Pkt./295:181 T.) zu Buche. Leider war hier auch im Bezirkspokal-Halbfinale Schluss, denn die Waldheimerinnen verloren dieses unter doch merkwürdigen Umständen.

 

3. Männer:

Mit nur 12 Spielen in der Saison waren die Männer der dritten Vertretung nicht voll gefordert. Glanzleistungen und schwache Vorstellungen wechselten sich ab, so dass einfach die notwendige Konstanz eine bessere Platzierung verhinderte. Am Ende kann der 5. Platz (11:13 Pkt./301:320 T.) nicht wirklich befriedigen. Da ist die Torschützen-Krone in der Kreisliga Leipzig, die an Steffen Einbock (93 T./7,75 p.S./12 Spiele) geht, nicht mehr als ein schöner Nebeneffekt.

 

2. Männer:

Die ehemalige A-Jugend startet erstmals in einem Männerwettbewerb, war aber aufgrund der extrem angespannten Personallage in der Bezirksklasse kaum wettbewerbsfähig. Anfang Februar hat der Vorstand die Reißleine gezogen und die Mannschaft aus dem Wettbewerb genommen. Zweifellos eines der dunkelsten Kapitel der jüngsten Waldheimer Handballgeschichte. 

 

1. Männer:

Nach dem bitteren Abstieg aus der Verbandsliga und dem Weggang einiger Leistungsträger, musste sich die Mannschaft erst mal neu sortieren und in der Bezirksliga Leipzig zurechtfinden. Das gelang zunächst nicht so richtig, zu wechselhaft waren die Leistungen. Leider setzte sich dieser Trend fort, der im Laufe der 22 Spiele umfassenden Saison, durch eine nicht mehr zu kompensierende Anzahl an Langzeitverletzten teilweise kritisch zu werden drohte. Der 4. Platz (26:18 Pkt./559:517 T.) geht damit in Ordnung. Im Bezirkspokal war schon in der ersten Runde Schluss.

Echt cool - VfLer als Einlaufkinder bei der DHfK

Einmal zusammen mit den echten Stars des SC DHfK Leipzig zu einem Heimspiel in der Handball-Bundesliga Hand in Hand direkt vor Spielbeginn in die QUARTERBACK Immobilien ARENA Leipzig einlaufen, während tausende Fans leidenschaftlich anfeuern? Dieser Traum ging am Sonntag (7.5.) für die Mädchen und Jungs der VfL-E-Jugend in Erfüllung. Die Begeisterung war natürlich riesig. Und als Extra gab´s auch noch von DHfK-Sponsor "Allianz" einen Trikotsatz oberdrauf. Für alle, auch die mitgereisten Eltern, ein tolles Erlebnis. Dank an unser Freunde aus Leipzig. 

Wir sagen DANKE.

Der Anlass war ein trauriger, die Resonanz Hilfe zu leisten einfach überwältigend. Der im letzten Jahr mit 37 Jahren nach schwerer Krankheit verstorbene Handballballer Eric Voss, der seine Frau und zwei Schulkinder hinterließ, brachte eine ganze Handballgemeinde wieder zusammen. 

Weit über 400 Fans und Aktive kamen am Samstagnachmittag auf Einladung des VfL Waldheim 54 in der Waldheimer Stadtsporthalle zusammen, um bei einem Handball-Benefizturnier Geld für Erics Familie zu sammeln. Nicht nur das die Zuschauerkulisse mehr als beeindruckend war, auch die Namen der Aktiven vereinte die komplette Handballregion im Altkreis Döbeln. Neben zahlreichen noch Aktiven, zogen sich auch viele ehemalige Weggefährten von Eric aus Waldheim, Döbeln und Leisnig  nochmal die längst schon an den Nagel gehangenen Schuhe an und stürzten sich ins Getümmel der vier Mannschaften, deren Aufstellung im Vorfeld ausgelost wurde und im Jeder-gegen-Jedem-System spielten. Und was die den Fans boten, konnte sich immer noch sehen lassen, auch wenn einige den sportlichen Gardemaßen längst entwachsen waren. So zeigen ein Matthias Morgner, Gerd Hochmuth, Michael Priemer, Frank Drechsler, Karel Stuij und Co, was sie immer noch drauf haben. Auch wenn der sportliche Teil eher zu Nebensache geriet, mit viel Spaß und Ehrgeiz waren alle am Ende doch froh, dass zum einen die körperlichen Strapazen, Spielzeit war 20 Minuten je Partie bei fünf Spielen, vorbei waren, aber vor allen das Ziel, Erics Familie zu unterstützen, von Erfolg gekrönt war. In Summe sind an Ende stolze 8.045 Euro zusammengekommen, die jetzt Erics Familie unterstützen werden. Für alle, die Organisatoren, Aktiven und Zuschauer ein unvergesslicher Handballtag, der an die guten alten Zeiten erinnerte, aber auch gezeigt hat, dass eine Handballfamilie zusammenhält und Gutes tun kann. Der Dank geht aber auch an die vielen einheimischen Unternehmen sowie an zahlreichen Handball- und Fußball-Bundesligitsen, die diese Veranstaltung unterstützt haben. (mtp) 

Wahnsinn: Über 3.600 Euro im Spendentopf 

Diese Summe kann sich sehen lassen. Beim Benefiz-Fußballturnier zur Erneuerung des Waldheimer Kreuzfelsen-Kreuzes sind 3.635 Euro zusammengekommen. 

Die Einnahmen aus den Spenden der etwa 300 Zuschauer beliefen sich auf genau 2.575 Euro. Doch bei dieser Summe blieb es nicht. Die Firma P & W Bau GmbH Baumaschinenhandel und Vermietung, die das Turnier mit Unterstützung des Döbelner Anzeigers präsentierte, stockte den Betrag um 1.000 Euro auf. Und nach der Siegerehrung wurden noch zwei T-Shirts versteigert, die jeweils 30 Euro einbrachten. Auf den Shirts, die eigens für dieses Turnier hergestellt wurden, ist auch das Logo fürs Heimatfest zum 825-jährigen Jubiläum der Stadt Waldheim aufgedruckt. „Eine tolle Veranstaltung und eine tolle Summe“, zeigte sich Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) nach dem Turnier begeistert. Wolfgang Vogel, Vorsitzender des Waldheimer Verschönerungsvereins, der sich für die Erneuerung des Kreuzfelsen-Kreuzes einsetzt, teilt diese Begeisterung. „Ich hätte nicht gedacht, dass so viel Geld zusammenkommt. Das zeigt, dass die Menschen etwas für ihre Heimat übrig haben“, so Vogel. Ob die Summe von über 3.600 Euro schon für die Erneuerung des Waldheimer Wahrzeichens ausreicht, könne er noch nicht sagen, so Vogel. „Wir müssen die Angebote abwarten“, so der Vereinschef. Insgesamt sechs Mannschaften haben an dem Turnier teilgenommen. Zunächst wurde in zwei Gruppen gespielt. In Staffel A setzten sich die Fußballer des SV Aufbau Waldheim vor den Handballern des VfL 54 und den Kickern des Gewerbevereins durch. In Gruppe B behaupteten sich die Tennisspieler des 1. TC Waldheim vor dem Tischtennisclub (TTC) und den „Stadtschleichern“, der Mannschaft der Stadtverwaltung, durch. Die Halbfinals gewannen der SV Aufbau gegen den TTC (4:1) und die VfL-Handballer gegen den 1. TCW (1:0).Rang fünf sicherte sich der Gewerbeverein, der im Neun-Meter-Schießen das Verwaltungsteam mit 2:1 besiegte. Auch der dritte Platz wurde per Neun-Meter-Schießen ermittelt. Dabei setzten sich die Tennis-Cracks mit 3:1 gegen den TTC durch. Einen Lacher gab es im Finale. Die erste Minute wurde mit einem „eckigen“ Ball gespielt, der von den Akteuren kaum zu kontrollieren war. Da es auch mit dem „runden“ Ball zwischen Aufbau und VfL torlos blieb, musste die Entscheidung ebenfalls vom Neunmeterpunkt fallen. Die Aufbau-Fußballer setzten sich mit 4:3 durch. Bei der Siegerehrung hatte Matthias Poch vom Organisationsteam nicht nur einen Pokal für die Siegermannschaft, sondern auch eine Trophäe für die Mannschaft der Herzen. Das waren die Mädchen des Cheer & Dance Waldheim, die bei mehreren Auftritten ihr Können zeigten. „Für uns war es schön, dass wir uns vor Waldheimer Publikum präsentieren durften“, sagte Vereinschef Daniel Teichert. (Quelle: Frank Korn/Döbelner Anzeiger vom 24.12.2022) 

Gerald Lässig wird 80 und VFL-Ehrenmitglied

Klar, dass konnte sich der VfL-Vorstand in Person von André Richter (rechts) und René Schuricht nicht nehmen lassen und reihten sich in die Gratulantenschar bei Gerald Lässig ein, der am Montag seinen 80sten Geburtstag feierte. Die Allianz-Vertretung, die er direkt nach der Wende gründetet, zunächst mit einem Büro in der Härtelstraße, zählt zu den langjährigsten Sponsoren, Partnern und Freunden des VfL Waldheim 54. Aus diesem Grund wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft beim VfL verliehen, die er sichtlich gerührt annahm. 


Mach´s gut, Vossi.

Unser Handballfreund Eric Voss (#5) hat am 12. August den Kampf gegen seine tückische Krankheit im Alter von 37 Jahren verloren. Du hast lange gekämpft, nie aufgegeben und warst dein Leben lang für viele ein Vorbild in Menschlichkeit und Kameradschaft. 

Wir werden uns wiedersehen, nicht jetzt, aber irgendwann. Wir trauern mit seiner Familie, für die die VfL-Handball-Gemeinde immer da sein wird. 


Wir sind Gewinner.

Der VfL hatte sich mit seiner Aktion „Zeit für Neustart“ am 29. Mai vorm Waldheimer Rathaus bei der vom Freistaat Sachsen und dem Landessportbund Sachsen e.V. ausgeloben Vereinswettbewerb beworben. Anfang Juli nun die gute Nachricht – der VfL Waldheim 54 zählt zu den 333 Vereinen, deren Bewerbung die Jury überzeugt hat. Als Preis gibts für die Vereinskasse insgesamt 2.500 Euro. Mehr hier: https://www.so-geht-saechsisch.de/


VfLer wieder beim Eichberglauf dabei

Seit 1983 (12.08.) gibt es den Waldheimer Eichberglauf, der heuer am 6. August seine 40. Auflage feiert. Ganz klar, dass da auch die VfL-Handballer 2022 wieder am Start waren. Auf die 5-km-Volkssportstrecke gingen Linh Nguyen, Markus Becker, Lukas Seeger, Thang Tran Xuan, Oskar Wagner, Sven Krause und Gil Torben Dux. Auf die 14-km-Strecke wagen sich nur Nils Vandereike (2., AK 30-34) und Benjamin Stelle (1., AK 20-29). Wie immer war der Lauf vom SV Aufbau Waldheim bestens organisiert, die auch wieder bestes Laufwetter bestellt hatten. Nach den Laufstrapazen gabs dann noch ein kühles Bierchen vom VfL-Sponsor Freiberger.


VfL hat neuen Vorstand und Beigeordnete 

In seiner ordentlichen Vorstandsver-sammlung am 17. Juni 2022 haben die Mitglieder des VfL Waldheim 54 einen neuen Vorstand gewählt, zugleich Revue der letzten beiden Geschäftsjahre gezogen und den alten Vorstand entlastet. Der neue Vorstand besteht aus drei Mitgliedern und ist für zwei Jahre gewählt. Vorsitzender ist André Richter (Mitte), sein Stellvertreter ist René Schuricht (rechts) und Schatzmeister Philipp Schwarze (links). Zur 1. Vorstandssitzung am 15. Juli wurden mit Lars Friedrich (Leiter Erwachsene), Renate Friedrich (Leiterin Nachwuchs), Christian Klöden und Sven Krause (Leitung Spielplanung) und Jan Schuricht (Leiter Verwaltung) weitere Mitglieder als Beigeordnete in den erweiterten Vorstand berufen. Im Fokus steht in den nächsten beiden Jahren die Stärkung der Jugendarbeit und die Vorbereitung auf die 70-Jahr-Feier des VfL (Lok) Waldheim, die 2024 steigt. 


Frauen feiern Meisterschaft

Zu einem echten Endspiel um die Krone der Bezirksklasse reisten die VfL-Damen nach Eilenburg. Beide Mannschaften hatten zwei Minuspunkte auf dem Konto und konnten mit einem Sieg den Titel für sich verbuchen. Die Seeger-Schützlinge kreuzten mit Bestbesetzung auf, darunter auch Kati Horn. Von Beginn an machten die Waldheimerinnen Druck und ließen keinen Zweifel dran, wer als Sieger vom Platz geht. Am Ende dann ein völlig verdinter 24:16 (11:9)-Erfolg der VfL-Damen, die damit Bezirksklasse-Meister der Saison 21/22 wurden. Nach Jahren des Misserfolges endlich mal wieder ein Grund zum feiern. 

Alle machen Eric Mut.

Die Sportfamilie rund um die Handballer des VfL Waldheim 54, der der „Alten Herren“ des SV Aufbau Waldheim sowie der des Drachenboot-Teams „Die Gerechten“ steht fest an der Seite von Eric, der in dieser schweren Zeit gegen eine heimtückische Krankheit kämpft. Am zweiten Märzsonntag trafen sich gut 100 von ihnen auf dem Richzenhainer Sportplatz um mit einer tollen Videoaktion Eric ihre Unterstützung erneut wissen zu lassen. Hier gehts zum Video: https://youtu.be/e617WlDV5vU Bereits vor einigen Wochen haben Erics Weggefährten mit einer Videobotschaft die Unterstützung auch für seine Familie signalisiert: https://youtu.be/7tNWWxiCrB8 und https://youtu.be/u6jIAD3CZH0 

HaPo 12/21: Serie „Wir machen Sachsens Handball stark“ – Teil 15: Heinz Köhler, VfL Waldheim 54 

Was wäre Handball ohne die unzähligen Helden des Alltags, die Ehrenamtlichen und positiv Verrückten? Die Handballpost geht dieser Frage nach und stellt in einer Serie die Handball-Macher im Freistaat vor — in Teil 15: Heinz Köhler vom VfL Waldheim 54. 

Rentner haben niemals Zeit. Dieser Spruch galt einst als Titel für eine mehrteilige Serie des DDR- Fernsehens. Dass diese Weisheit aber auch noch heute durchaus ihre Gültigkeit hat, beweist Heinz Köhler. Der 73-Jährige ist Stammgast in der Werner-Melzer Sporthalle Waldheim. Dabei macht es sich der Senior aber nicht auf den Zuschauerrängen oder der Kantine gemütlich, sondern gibt sein Wissen als Nachwuchstrainer an den Nachwuchs weiter. Damit nicht genug, zeichnet er sogar noch für eine Frauenmannschaft verantwortlich. Seit nunmehr sechs Jahrzehnten hat sich der Waldheimer als Spieler und Trainer dem Handballsport verschrieben. Alles begann im Alter von 13 Jahren. Ein Freund nahm ihn damals in die Sporthalle mit, wo er bei der Waldheimer Handball-Instuitution Werner Melzer das sportliche Einmaleins lernte. Im Nachwuchsbereich trug der gelernte Werkzeugmacher das Waldheimer Trikot, im Männerbereich spielte er für Motor Leisnig. In der Bezirksliga, damals immerhin die dritthöchste Spielklasse in der DDR, traf Leisnig zum Beispiel auf die Leipziger Mannschaften von LVB, MoGoNo oder Lok-Mitte sowie das Team aus Hartha. „Von 1961 bis 1984 war ich aktiv. Dabei spielte ich nicht auf einer angestammten Position, sondern kam immer dort zum Einsatz, wo jemand gebraucht wurde“, schmunzelt der Familienvater. Parallel zu seiner Laufbahn als Spieler startete Köhler seine Trainer-Karriere. Ab 1973 übt er dieses Ehrenamt mit kleinen Unterbrechungen bis heute aus. „Diese Tätigkeit hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Dank einer zielstrebigen Arbeit stellten sich auch manche Erfolge ein“, blickt der engagierte Coach zurück. So war er 1985 als Verantwortlicher für die Bezirksauswahl Leipzig bei der 10. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR in Berlin dabei. Eine andere Urkunde attestiert, dass Lok Waldheim 1988/89 Bezirksmeister der Altersklasse 15/16 (männlich) wurde. „Diese Truppe hat mich dann 1990 gebeten, das Traineramt weiter zu machen. Dem habe ich zugestimmt und zehn Jahre die Männer des VfL Waldheim betreut“, sagt der Waldheimer, dem in der Sporthalle nach wie vor Disziplin und Akzeptanz wichtig sind. Um die Jahrtausendwende legte Köhler, der mittlerweile als Vorarbeiter in einem Leipziger Straßenbauunternehmen seine Brötchen verdiente, dann erst einmal eine Pause ein, um ab 2010 für 5 Jahre die Männermannschaft des SV Leisnig zu trainieren. Anschließend räumte der Sachse seine Trainingskleidung wieder in der Melzer-Halle in Waldheim ein. Wenn es die Coronalage zulässt, bringt er in dieser Saison der F- Jugend bei, wie sie mit dem Ball umgehen müssen. Mit der B-Jugend wagte der Trainer den Sprung in die Sachsenliga. „Allerdings hatten wir in dieser Serie nur eine Begegnung, anschließend ist der Spielbetrieb wegen der Corona-Situation leider unterbrochen worden“ , bedauert Köhler. Zusätzlich ist er unter normalen Umständen im Rahmen der sogenannten Ganztagesangebote in der einheimischen Grundschule unterwegs, um dort die Mädchen und Jungen für den Handballsport zu begeistern. Außerdem engagiert sich der Senior auf der Trainerbank der Damen des Geringswalder HV, die in der Kreisliga um Punkte kämpfen. „In der Regel bin ich dreimal die Woche zum Training in der Sporthalle, dazu kommen am Wochenende die Punktspiele“, macht Köhler deutlich, dass er am Betriebskostenaufkommen seiner eigenen Wohnung nur einen überschaubaren Anteil trägt. Außerhalb des Spiel- und Trainingsbetriebes kümmert sich der Handballaktivist zu Hause um ein paar Wellensittiche und Zebrafinken. „Ein professioneller Züchter bin ich deshalb aber nicht“, sagt Köhler. Schließlich hat er als Rentner für ein weiteres intensives Hobby gar keine Zeit. (Text: Knut Berger) 


Protestaktion: VfL trainiert vorm Rathaus

Das war weit mehr, als nur eine Sache der Ehre, dass der VfL die Aktion „#zeitfürneustart“ des LSB und KSB unterstützt hat. Schließlich konnten und können die Handballer nach 7,5 Monaten immer noch nicht in der Halle trainieren und fordern nun die rasche Öffnung der Gleichen. Grund genug, der Forderung mit einer „Trainingseinheit“ am 29.Mai 2021 auf dem Waldheimer Obermarkt direkt vom Rathaus Nachdruck zu verleihen. Insgesamt waren weit mehr als 50 große und kleine Handballer den Aufruf des Vorstandes gefolgt. 


Genossenschaftliches Engagement als Videoclip beim VfL

Beim traditionellem Neujahrsempfang der Genossenschaften am 23. Januar 2019 im Döbelner WelWel, präsentierten die drei Partner, RHG Mittelsachsen eG, VR-Bank Mittelsachsen eG und die Wohnungsgenossenschaft Fortschritt Döbeln eG, nicht nur ihre positiven Vorjahreszahlen, sondern berichten auch über bevorstehende Projekte und ihr großes Engagement bei hiesigen Vereinen. 

Einer davon ist der VfL Waldheim 54, der seit der Waldheimer Halleneröffnung im Jahr 2000 von der RHG unterstützt wird. Wenig später konnte die Waldheimer Handballgemeinde auch die VR-Bank als Sponsor gewinnen. VfL-Vorstandsmitglied Benjamin Stelle erklärt im Video genauer die Zusammenarbeit. 

Hier gehts zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=_RNW7zOQCR4