Eichberglauf 2024

Der traditionell zum Stadtfest Waldheim stattfindende Eichberglauf wartet in diesem Jahr mit seine 42. Auflage auf. Damit gehört er zu den ältesten Landschaftsläufen in der Region. Los geht es am Samstag, 3. August, gegen 9 Uhr. Der Start erfolgt für alle Strecken 9:30 Uhr. Für die VfL-Handballer sollte der wie immer als Trainingseinheit genutzt werden.

Renate Friedrich erhält Joker im Ehrenamt

Renate Friedrich hat beim VfL Waldheim 54 nicht nur selbst Handball gespielt. Sie kümmert sich auch um den Nachwuchs. Das ist aber noch nicht alles.

Von Cathrin Reichelt. Handball ist die große Leidenschaft von Renate Friedrich. „In der ersten Klasse habe ich angefangen. Später war ich mal für zwei, drei Jahre beim Spitzenturnen. Aber das war nicht meins“, sagt die heute 60-Jährige.

Sie ist zum Handball beim VfL Waldheim 54 zurückgekehrt und dabeigeblieben – mit einem kurzzeitigen Ausflug nach Hartha, weil es in der Zschopaustadt keine Frauenmannschaft gab.

Renate Friedrich hat aber nicht nur selbst gespielt, sondern arbeitet seit vielen Jahren ehrenamtlich im Kampfgericht mit. Und sie hat ihre beiden Söhne mit ihrem Enthusiasmus für den Sport angesteckt. Beide wurden Handballer. „Einen habe ich mehrere Jahre mit der C-Jugend trainiert“, sagt die Altenpflegerin.

Als eine Freundin das Training der Minis übernahm, habe sie auch die unterstützt. Dann sei die Gruppe so groß geworden, dass sie diese geteilt haben. Die Freundin kümmert sich um die Drei- bis Vierjährigen. Renate Friedrich trainiert die Fünf- bis Sechsjährigen. Mit sechs Kindern habe sie begonnen, inzwischen sind es 15. „Eigentlich wollte ich nach dem zwölften niemanden mehr aufnehmen. Aber ich kann doch kein Kind wegschicken. Handballnachwuchs ist immer willkommen“, sagt die Frau, die seit vergangenem Jahr auch der Jugendwart der Abteilung Handball ist.

Für ihr langjähriges Engagement in der Sport- und Sportjugendarbeit ist Renate Friedrich jetzt von Sportminister Armin Schuster (CDU) mit dem „Joker im Ehrenamt“ ausgezeichnet worden.

Mehr als 670.000 Sachsen sind im Freistaat in über 4.300 Vereinen eingetragen. Und mehr als 96.000 engagieren sich ehrenamtlich für ihren Verein. „Gerade in der aktuell herausfordernden Zeit wird vielen bewusst, was sie dort finden: Zusammenhalt, Mitgestaltung und Anerkennung. All diese Ehrenamtlichen leisten einen wichtigen Beitrag zur sächsischen Sportlandschaft und das will der Freistaat Sachsen nicht nur würdigen, sondern wird sie weiter unterstützen“, so Schuster.

Renate Friedrich ist eine von 41 Frauen und Männern, die in diesem Jahr die Ehrung erhalten haben. Gefreut hat sie sich, auch wenn sie meint: „Es gibt noch viele andere im Verein, die die Auszeichnung verdient hätten.“ Und sie hat einen Wunsch – natürlich in Bezug auf den Handball: „Ich hoffe, dass mir bald jemand beim Training der Kinder helfen kann, damit ich die Jugendtrainer unterstützen kann.“ (Quelle: Döbelner Anzeiger vom 15.09.2023)

Waldheims berühmter Felsen hat ein neues Kreuz 

Es ist eines der Wahrzeichen der Zschopaustadt: das Holzkreuz auf dem Kreuzfelsen. Warum es jetzt ersetzt werden musste. Drei Mitarbeiter der Firma Wolff aus Waldheim hatten am Mittwochvormittag einen Arbeitsplatz mit besonders schöner Aussicht. Allerdings mussten sie auch schwindelfrei sein. Sie haben das neue Kreuz auf dem Kreuzfelsen installiert. Das alte Wahrzeichen, das schon seit mehr als 100 Jahren auf dem Kreuzfelsen gestanden hat, war verwittert und dringend sanierungsbedürftig. Die Idee, noch vor dem Heimatfest ein neues Kreuz anfertigen zu lassen, hatten die Mitglieder des Waldheimer Verschönerungsvereins. Vor allem dessen Vorsitzender, Dr. Wolfgang Vogel, hatte sich im vergangenen Jahr intensiv um die Sanierung der Waldheimer Pyramide gekümmert. Mit der Herstellung des neuen Kreuzes hat er auch deshalb die Tischlerei Wolff beauftragt, die schon die Arbeiten an der Pyramide erledigt hatte. So schwierig wie der Transport der Pyramide im Dezember vergangenen Jahres auf den Waldheimer Obermarkt war der des Kreuzes freilich nicht. Es konnte mit einem Pkw-Anhänger bis fast an Ort und Stelle gebracht werden. Die letzten Meter bis zu dem beliebten Aussichtspunkt wurden per Muskelkraft bewältigt. „Das Kreuz ist aus schwerem Eichenholz hergestellt worden“, sagte Tischlerei Chef Jürgen Wolff. 

„Die alte Halterung des Kreuzes konnte wieder verwendet werden“, sagte Wolff, der zunächst den etwa vier Meter hohen senkrechten Balken befestigte. Anschließend wurde die Querstrebe angebracht. Dass das Vorhaben überhaupt umgesetzt werden konnte, dazu haben viele Waldheimer beigetragen. Bei einem vom VfL Waldheim 54 und SV Aufbau Waldheim organisierten Benefiz-Fußballturnier Ende Dezember vergangenen Jahres sind insgesamt 3.635 Euro dafür eingespielt worden. Sie stammen aus den Spenden der etwa 300 Zuschauer und der Firma P&W Bau GmbH Baumaschinenhandel und Vermietung. Das Unternehmen hatte das Turnier gemeinsam mit dem Döbelner Anzeiger präsentiert. Für Wolfgang Vogel gehört das Kreuz zu Waldheim wie der Napoleonstein oder das Rathaus. Es habe aber keine religiöse Bedeutung. Stattdessen ranken sich mehrere Überlieferungen um das Holzkreuz. Nach einer Sage soll am Kreuzfelsen ein Kaufmann mit Pferd und Wagen auf der Flucht vor dunklen Gestalten in die Zschopau gestürzt sein. Eine andere Überlieferung besagt, dass um 1870 ein Vater das Kreuz gestiftet haben soll, dessen Sohn beim Klettern am Kreuzfelsen abgestürzt war und sich dabei tödlich verletzt hatte. Das gleiche Schicksal habe sich Ende der 1940er-Jahre noch einmal ereignet. Auch da sei ein Jugendlicher beim Klettern vom Felsen gestürzt und gestorben. (Quelle: Döbelner Anzeiger vom 7.6.23/dth/br)  

Tolle Stimmung bei Olympiade zum Kindertag

 Zur Maskottchen-Olympiade des Kreissportbundes Mittelsachsen (KSB) in Mittweida sind zum Kindertag verschiedene Maskottchen gegeneinander angetreten. Die zahlreichen Kinder im Publikum fieberten u.a. mit dem KSB Wolf Fredi, dem RB Leipzig Maskottchen Bulli und dem Maskottchen des VfL Waldheim 54 "Werni" mit. Der Plüschdino der Polizei Sachsen Poldi war der Schiedsrichter und sorgte dafür, dass alle sich an die Regeln hielten. Auch die Jury, welche die Punkte vergab, war kompetent besetzt. Das Mitglied des Sportausschusses des Deutschen Bundestages und KSB Vizepräsident Phillipp Hartewig stellte sich dafür gern zur Verfügung. „Wir haben uns natürlich riesig gefreut, dass neben dem Vertreter der Stadt Mittweida, Holger Müller, auch RB Leipzigs Clubrepräsentant Perry Bräutigam unserer Einladung gefolgt ist“ erklärt der Geschäftsführer des KSB Benjamin Kahlert. Bei strahlendem Sonnenschein verfolgten 200 Mädchen und Jungen aus Kitas den lustigen Wettkampf von der Tribüne aus und feuerten ihre Favoriten lautstark an. „Unser Fazit ist absolut positiv. Im nächsten Jahr werden wir wieder eine Olympiade der Maskottchen veranstalten“, ist sich Kahlert sicher.  Benjamin Kahlert/KSB Mittelsachsen

Saisonrückblick mit Licht und Schatten

Für die VfL-Mannschaften steht in der Saison 2022/23 eine gemischte Bilanz zu Buche. Neben zu erwartenden Platzierungen, einigen Endtäuschungen, aber auch positiven Überraschungen, war durchaus einiges mehr drin. Besonders im Erwachsenbereich machten zahlreiche Verletzungen und daraus resultierende Personalengpässe ein besseres Abschneiden zunichte. 

 

E-Jugend gemischt:

Die ersten Erfahrungen konnten die Mädchen und Jungs der gemischten E-Jugend in der Kreisliga Mittelsachsen sammeln. Das verlief recht ordentlich, was nach 18 Spielen einen guten 4. Platz (20:16 Pkt./187:171 T.) bedeutete.

 

B-Jugend weiblich:

Die in der Bezirksliga Leipzig spielenden jungen Damen erfüllten am Ende mit Platz 5 (20:16 Pkt./359:360 T.) durchaus die Erwartungen. Allerdings lagen hier, auch wegen einiger verletzungsbedingter Ausfälle, tolle Erfolge und unnötige Niederlagen bei insgesamt 18 Partien dicht beieinander.

 

B-Jugend männlich:

Alles lief zunächst wie am Schnürchen. Die Jungs bestimmten nach Belieben das Spielgeschehen in der Leipziger Bezirksliga und waren lange Zeit heißer Anwärter auf den Titel. Der 2. Platz (30:6 Pkt./448:309 T.) klingt auf den ersten Blick nach 18 Spielen respektabel, genauer betrachtet hat sich die Mannschaft aber durch eine selbstverschuldete Niederlage und zwei Remis kurz vor Schluss der Saison selbst um den Lohn, sprich Bezirksmeistertitel, gebracht.

 

Frauen:

Aufgrund langjähriger und höherklassiger Erfahrungen einiger Spielerinnen, war hier natürlich die Erwartungshaltung groß. Bis kurz vor Abschluss in der Bezirksklasse Leipzig sah auch alles danach aus, dass die Meisterschaft an den VfL geht. Doch mit der unnötigen Auswärtsniederlage im letzten Saisonspiel platzte der Traum. So steht am Ende nach 14 Spielen der 2. Platz (24:4 Pkt./295:181 T.) zu Buche. Leider war hier auch im Bezirkspokal-Halbfinale Schluss, denn die Waldheimerinnen verloren dieses unter doch merkwürdigen Umständen.

 

3. Männer:

Mit nur 12 Spielen in der Saison waren die Männer der dritten Vertretung nicht voll gefordert. Glanzleistungen und schwache Vorstellungen wechselten sich ab, so dass einfach die notwendige Konstanz eine bessere Platzierung verhinderte. Am Ende kann der 5. Platz (11:13 Pkt./301:320 T.) nicht wirklich befriedigen. Da ist die Torschützen-Krone in der Kreisliga Leipzig, die an Steffen Einbock (93 T./7,75 p.S./12 Spiele) geht, nicht mehr als ein schöner Nebeneffekt.

 

2. Männer:

Die ehemalige A-Jugend startet erstmals in einem Männerwettbewerb, war aber aufgrund der extrem angespannten Personallage in der Bezirksklasse kaum wettbewerbsfähig. Anfang Februar hat der Vorstand die Reißleine gezogen und die Mannschaft aus dem Wettbewerb genommen. Zweifellos eines der dunkelsten Kapitel der jüngsten Waldheimer Handballgeschichte. 

 

1. Männer:

Nach dem bitteren Abstieg aus der Verbandsliga und dem Weggang einiger Leistungsträger, musste sich die Mannschaft erst mal neu sortieren und in der Bezirksliga Leipzig zurechtfinden. Das gelang zunächst nicht so richtig, zu wechselhaft waren die Leistungen. Leider setzte sich dieser Trend fort, der im Laufe der 22 Spiele umfassenden Saison, durch eine nicht mehr zu kompensierende Anzahl an Langzeitverletzten teilweise kritisch zu werden drohte. Der 4. Platz (26:18 Pkt./559:517 T.) geht damit in Ordnung. Im Bezirkspokal war schon in der ersten Runde Schluss.

Echt cool - VfLer als Einlaufkinder bei der DHfK

Einmal zusammen mit den echten Stars des SC DHfK Leipzig zu einem Heimspiel in der Handball-Bundesliga Hand in Hand direkt vor Spielbeginn in die QUARTERBACK Immobilien ARENA Leipzig einlaufen, während tausende Fans leidenschaftlich anfeuern? Dieser Traum ging am Sonntag (7.5.) für die Mädchen und Jungs der VfL-E-Jugend in Erfüllung. Die Begeisterung war natürlich riesig. Und als Extra gab´s auch noch von DHfK-Sponsor "Allianz" einen Trikotsatz oberdrauf. Für alle, auch die mitgereisten Eltern, ein tolles Erlebnis. Dank an unser Freunde aus Leipzig. 

Wir sagen DANKE.

Der Anlass war ein trauriger, die Resonanz Hilfe zu leisten einfach überwältigend. Der im letzten Jahr mit 37 Jahren nach schwerer Krankheit verstorbene Handballballer Eric Voss, der seine Frau und zwei Schulkinder hinterließ, brachte eine ganze Handballgemeinde wieder zusammen. 

Weit über 400 Fans und Aktive kamen am Samstagnachmittag auf Einladung des VfL Waldheim 54 in der Waldheimer Stadtsporthalle zusammen, um bei einem Handball-Benefizturnier Geld für Erics Familie zu sammeln. Nicht nur das die Zuschauerkulisse mehr als beeindruckend war, auch die Namen der Aktiven vereinte die komplette Handballregion im Altkreis Döbeln. Neben zahlreichen noch Aktiven, zogen sich auch viele ehemalige Weggefährten von Eric aus Waldheim, Döbeln und Leisnig  nochmal die längst schon an den Nagel gehangenen Schuhe an und stürzten sich ins Getümmel der vier Mannschaften, deren Aufstellung im Vorfeld ausgelost wurde und im Jeder-gegen-Jedem-System spielten. Und was die den Fans boten, konnte sich immer noch sehen lassen, auch wenn einige den sportlichen Gardemaßen längst entwachsen waren. So zeigen ein Matthias Morgner, Gerd Hochmuth, Michael Priemer, Frank Drechsler, Karel Stuij und Co, was sie immer noch drauf haben. Auch wenn der sportliche Teil eher zu Nebensache geriet, mit viel Spaß und Ehrgeiz waren alle am Ende doch froh, dass zum einen die körperlichen Strapazen, Spielzeit war 20 Minuten je Partie bei fünf Spielen, vorbei waren, aber vor allen das Ziel, Erics Familie zu unterstützen, von Erfolg gekrönt war. In Summe sind an Ende stolze 8.045 Euro zusammengekommen, die jetzt Erics Familie unterstützen werden. Für alle, die Organisatoren, Aktiven und Zuschauer ein unvergesslicher Handballtag, der an die guten alten Zeiten erinnerte, aber auch gezeigt hat, dass eine Handballfamilie zusammenhält und Gutes tun kann. Der Dank geht aber auch an die vielen einheimischen Unternehmen sowie an zahlreichen Handball- und Fußball-Bundesligitsen, die diese Veranstaltung unterstützt haben. (mtp) 

Wahnsinn: Über 3.600 Euro im Spendentopf 

Diese Summe kann sich sehen lassen. Beim Benefiz-Fußballturnier zur Erneuerung des Waldheimer Kreuzfelsen-Kreuzes sind 3.635 Euro zusammengekommen. 

Die Einnahmen aus den Spenden der etwa 300 Zuschauer beliefen sich auf genau 2.575 Euro. Doch bei dieser Summe blieb es nicht. Die Firma P & W Bau GmbH Baumaschinenhandel und Vermietung, die das Turnier mit Unterstützung des Döbelner Anzeigers präsentierte, stockte den Betrag um 1.000 Euro auf. Und nach der Siegerehrung wurden noch zwei T-Shirts versteigert, die jeweils 30 Euro einbrachten. Auf den Shirts, die eigens für dieses Turnier hergestellt wurden, ist auch das Logo fürs Heimatfest zum 825-jährigen Jubiläum der Stadt Waldheim aufgedruckt. „Eine tolle Veranstaltung und eine tolle Summe“, zeigte sich Bürgermeister Steffen Ernst (FDP) nach dem Turnier begeistert. Wolfgang Vogel, Vorsitzender des Waldheimer Verschönerungsvereins, der sich für die Erneuerung des Kreuzfelsen-Kreuzes einsetzt, teilt diese Begeisterung. „Ich hätte nicht gedacht, dass so viel Geld zusammenkommt. Das zeigt, dass die Menschen etwas für ihre Heimat übrig haben“, so Vogel. Ob die Summe von über 3.600 Euro schon für die Erneuerung des Waldheimer Wahrzeichens ausreicht, könne er noch nicht sagen, so Vogel. „Wir müssen die Angebote abwarten“, so der Vereinschef. Insgesamt sechs Mannschaften haben an dem Turnier teilgenommen. Zunächst wurde in zwei Gruppen gespielt. In Staffel A setzten sich die Fußballer des SV Aufbau Waldheim vor den Handballern des VfL 54 und den Kickern des Gewerbevereins durch. In Gruppe B behaupteten sich die Tennisspieler des 1. TC Waldheim vor dem Tischtennisclub (TTC) und den „Stadtschleichern“, der Mannschaft der Stadtverwaltung, durch. Die Halbfinals gewannen der SV Aufbau gegen den TTC (4:1) und die VfL-Handballer gegen den 1. TCW (1:0).Rang fünf sicherte sich der Gewerbeverein, der im Neun-Meter-Schießen das Verwaltungsteam mit 2:1 besiegte. Auch der dritte Platz wurde per Neun-Meter-Schießen ermittelt. Dabei setzten sich die Tennis-Cracks mit 3:1 gegen den TTC durch. Einen Lacher gab es im Finale. Die erste Minute wurde mit einem „eckigen“ Ball gespielt, der von den Akteuren kaum zu kontrollieren war. Da es auch mit dem „runden“ Ball zwischen Aufbau und VfL torlos blieb, musste die Entscheidung ebenfalls vom Neunmeterpunkt fallen. Die Aufbau-Fußballer setzten sich mit 4:3 durch. Bei der Siegerehrung hatte Matthias Poch vom Organisationsteam nicht nur einen Pokal für die Siegermannschaft, sondern auch eine Trophäe für die Mannschaft der Herzen. Das waren die Mädchen des Cheer & Dance Waldheim, die bei mehreren Auftritten ihr Können zeigten. „Für uns war es schön, dass wir uns vor Waldheimer Publikum präsentieren durften“, sagte Vereinschef Daniel Teichert. (Quelle: Frank Korn/Döbelner Anzeiger vom 24.12.2022) 

Gerald Lässig wird 80 und VFL-Ehrenmitglied

Klar, dass konnte sich der VfL-Vorstand in Person von André Richter (rechts) und René Schuricht nicht nehmen lassen und reihten sich in die Gratulantenschar bei Gerald Lässig ein, der am Montag seinen 80sten Geburtstag feierte. Die Allianz-Vertretung, die er direkt nach der Wende gründetet, zunächst mit einem Büro in der Härtelstraße, zählt zu den langjährigsten Sponsoren, Partnern und Freunden des VfL Waldheim 54. Aus diesem Grund wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft beim VfL verliehen, die er sichtlich gerührt annahm. 


Mach´s gut, Vossi.

Unser Handballfreund Eric Voss (#5) hat am 12. August den Kampf gegen seine tückische Krankheit im Alter von 37 Jahren verloren. Du hast lange gekämpft, nie aufgegeben und warst dein Leben lang für viele ein Vorbild in Menschlichkeit und Kameradschaft. 

Wir werden uns wiedersehen, nicht jetzt, aber irgendwann. Wir trauern mit seiner Familie, für die die VfL-Handball-Gemeinde immer da sein wird. 


Wir sind Gewinner.

Der VfL hatte sich mit seiner Aktion „Zeit für Neustart“ am 29. Mai vorm Waldheimer Rathaus bei der vom Freistaat Sachsen und dem Landessportbund Sachsen e.V. ausgeloben Vereinswettbewerb beworben. Anfang Juli nun die gute Nachricht – der VfL Waldheim 54 zählt zu den 333 Vereinen, deren Bewerbung die Jury überzeugt hat. Als Preis gibts für die Vereinskasse insgesamt 2.500 Euro. Mehr hier: https://www.so-geht-saechsisch.de/


VfLer wieder beim Eichberglauf dabei

Seit 1983 (12.08.) gibt es den Waldheimer Eichberglauf, der heuer am 6. August seine 40. Auflage feiert. Ganz klar, dass da auch die VfL-Handballer 2022 wieder am Start waren. Auf die 5-km-Volkssportstrecke gingen Linh Nguyen, Markus Becker, Lukas Seeger, Thang Tran Xuan, Oskar Wagner, Sven Krause und Gil Torben Dux. Auf die 14-km-Strecke wagen sich nur Nils Vandereike (2., AK 30-34) und Benjamin Stelle (1., AK 20-29). Wie immer war der Lauf vom SV Aufbau Waldheim bestens organisiert, die auch wieder bestes Laufwetter bestellt hatten. Nach den Laufstrapazen gabs dann noch ein kühles Bierchen vom VfL-Sponsor Freiberger.


VfL hat neuen Vorstand und Beigeordnete 

In seiner ordentlichen Vorstandsver-sammlung am 17. Juni 2022 haben die Mitglieder des VfL Waldheim 54 einen neuen Vorstand gewählt, zugleich Revue der letzten beiden Geschäftsjahre gezogen und den alten Vorstand entlastet. Der neue Vorstand besteht aus drei Mitgliedern und ist für zwei Jahre gewählt. Vorsitzender ist André Richter (Mitte), sein Stellvertreter ist René Schuricht (rechts) und Schatzmeister Philipp Schwarze (links). Zur 1. Vorstandssitzung am 15. Juli wurden mit Lars Friedrich (Leiter Erwachsene), Renate Friedrich (Leiterin Nachwuchs), Christian Klöden und Sven Krause (Leitung Spielplanung) und Jan Schuricht (Leiter Verwaltung) weitere Mitglieder als Beigeordnete in den erweiterten Vorstand berufen. Im Fokus steht in den nächsten beiden Jahren die Stärkung der Jugendarbeit und die Vorbereitung auf die 70-Jahr-Feier des VfL (Lok) Waldheim, die 2024 steigt. 


Frauen feiern Meisterschaft

Zu einem echten Endspiel um die Krone der Bezirksklasse reisten die VfL-Damen nach Eilenburg. Beide Mannschaften hatten zwei Minuspunkte auf dem Konto und konnten mit einem Sieg den Titel für sich verbuchen. Die Seeger-Schützlinge kreuzten mit Bestbesetzung auf, darunter auch Kati Horn. Von Beginn an machten die Waldheimerinnen Druck und ließen keinen Zweifel dran, wer als Sieger vom Platz geht. Am Ende dann ein völlig verdinter 24:16 (11:9)-Erfolg der VfL-Damen, die damit Bezirksklasse-Meister der Saison 21/22 wurden. Nach Jahren des Misserfolges endlich mal wieder ein Grund zum feiern. 

Alle machen Eric Mut.

Die Sportfamilie rund um die Handballer des VfL Waldheim 54, der der „Alten Herren“ des SV Aufbau Waldheim sowie der des Drachenboot-Teams „Die Gerechten“ steht fest an der Seite von Eric, der in dieser schweren Zeit gegen eine heimtückische Krankheit kämpft. Am zweiten Märzsonntag trafen sich gut 100 von ihnen auf dem Richzenhainer Sportplatz um mit einer tollen Videoaktion Eric ihre Unterstützung erneut wissen zu lassen. Hier gehts zum Video: https://youtu.be/e617WlDV5vU Bereits vor einigen Wochen haben Erics Weggefährten mit einer Videobotschaft die Unterstützung auch für seine Familie signalisiert: https://youtu.be/7tNWWxiCrB8 und https://youtu.be/u6jIAD3CZH0 

HaPo 12/21: Serie „Wir machen Sachsens Handball stark“ – Teil 15: Heinz Köhler, VfL Waldheim 54 

Was wäre Handball ohne die unzähligen Helden des Alltags, die Ehrenamtlichen und positiv Verrückten? Die Handballpost geht dieser Frage nach und stellt in einer Serie die Handball-Macher im Freistaat vor — in Teil 15: Heinz Köhler vom VfL Waldheim 54. 

Rentner haben niemals Zeit. Dieser Spruch galt einst als Titel für eine mehrteilige Serie des DDR- Fernsehens. Dass diese Weisheit aber auch noch heute durchaus ihre Gültigkeit hat, beweist Heinz Köhler. Der 73-Jährige ist Stammgast in der Werner-Melzer Sporthalle Waldheim. Dabei macht es sich der Senior aber nicht auf den Zuschauerrängen oder der Kantine gemütlich, sondern gibt sein Wissen als Nachwuchstrainer an den Nachwuchs weiter. Damit nicht genug, zeichnet er sogar noch für eine Frauenmannschaft verantwortlich. Seit nunmehr sechs Jahrzehnten hat sich der Waldheimer als Spieler und Trainer dem Handballsport verschrieben. Alles begann im Alter von 13 Jahren. Ein Freund nahm ihn damals in die Sporthalle mit, wo er bei der Waldheimer Handball-Instuitution Werner Melzer das sportliche Einmaleins lernte. Im Nachwuchsbereich trug der gelernte Werkzeugmacher das Waldheimer Trikot, im Männerbereich spielte er für Motor Leisnig. In der Bezirksliga, damals immerhin die dritthöchste Spielklasse in der DDR, traf Leisnig zum Beispiel auf die Leipziger Mannschaften von LVB, MoGoNo oder Lok-Mitte sowie das Team aus Hartha. „Von 1961 bis 1984 war ich aktiv. Dabei spielte ich nicht auf einer angestammten Position, sondern kam immer dort zum Einsatz, wo jemand gebraucht wurde“, schmunzelt der Familienvater. Parallel zu seiner Laufbahn als Spieler startete Köhler seine Trainer-Karriere. Ab 1973 übt er dieses Ehrenamt mit kleinen Unterbrechungen bis heute aus. „Diese Tätigkeit hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Dank einer zielstrebigen Arbeit stellten sich auch manche Erfolge ein“, blickt der engagierte Coach zurück. So war er 1985 als Verantwortlicher für die Bezirksauswahl Leipzig bei der 10. Kinder- und Jugendspartakiade der DDR in Berlin dabei. Eine andere Urkunde attestiert, dass Lok Waldheim 1988/89 Bezirksmeister der Altersklasse 15/16 (männlich) wurde. „Diese Truppe hat mich dann 1990 gebeten, das Traineramt weiter zu machen. Dem habe ich zugestimmt und zehn Jahre die Männer des VfL Waldheim betreut“, sagt der Waldheimer, dem in der Sporthalle nach wie vor Disziplin und Akzeptanz wichtig sind. Um die Jahrtausendwende legte Köhler, der mittlerweile als Vorarbeiter in einem Leipziger Straßenbauunternehmen seine Brötchen verdiente, dann erst einmal eine Pause ein, um ab 2010 für 5 Jahre die Männermannschaft des SV Leisnig zu trainieren. Anschließend räumte der Sachse seine Trainingskleidung wieder in der Melzer-Halle in Waldheim ein. Wenn es die Coronalage zulässt, bringt er in dieser Saison der F- Jugend bei, wie sie mit dem Ball umgehen müssen. Mit der B-Jugend wagte der Trainer den Sprung in die Sachsenliga. „Allerdings hatten wir in dieser Serie nur eine Begegnung, anschließend ist der Spielbetrieb wegen der Corona-Situation leider unterbrochen worden“ , bedauert Köhler. Zusätzlich ist er unter normalen Umständen im Rahmen der sogenannten Ganztagesangebote in der einheimischen Grundschule unterwegs, um dort die Mädchen und Jungen für den Handballsport zu begeistern. Außerdem engagiert sich der Senior auf der Trainerbank der Damen des Geringswalder HV, die in der Kreisliga um Punkte kämpfen. „In der Regel bin ich dreimal die Woche zum Training in der Sporthalle, dazu kommen am Wochenende die Punktspiele“, macht Köhler deutlich, dass er am Betriebskostenaufkommen seiner eigenen Wohnung nur einen überschaubaren Anteil trägt. Außerhalb des Spiel- und Trainingsbetriebes kümmert sich der Handballaktivist zu Hause um ein paar Wellensittiche und Zebrafinken. „Ein professioneller Züchter bin ich deshalb aber nicht“, sagt Köhler. Schließlich hat er als Rentner für ein weiteres intensives Hobby gar keine Zeit. (Text: Knut Berger) 


Protestaktion: VfL trainiert vorm Rathaus

Das war weit mehr, als nur eine Sache der Ehre, dass der VfL die Aktion „#zeitfürneustart“ des LSB und KSB unterstützt hat. Schließlich konnten und können die Handballer nach 7,5 Monaten immer noch nicht in der Halle trainieren und fordern nun die rasche Öffnung der Gleichen. Grund genug, der Forderung mit einer „Trainingseinheit“ am 29.Mai 2021 auf dem Waldheimer Obermarkt direkt vom Rathaus Nachdruck zu verleihen. Insgesamt waren weit mehr als 50 große und kleine Handballer den Aufruf des Vorstandes gefolgt. 


Genossenschaftliches Engagement als Videoclip beim VfL

Beim traditionellem Neujahrsempfang der Genossenschaften am 23. Januar 2019 im Döbelner WelWel, präsentierten die drei Partner, RHG Mittelsachsen eG, VR-Bank Mittelsachsen eG und die Wohnungsgenossenschaft Fortschritt Döbeln eG, nicht nur ihre positiven Vorjahreszahlen, sondern berichten auch über bevorstehende Projekte und ihr großes Engagement bei hiesigen Vereinen. 

Einer davon ist der VfL Waldheim 54, der seit der Waldheimer Halleneröffnung im Jahr 2000 von der RHG unterstützt wird. Wenig später konnte die Waldheimer Handballgemeinde auch die VR-Bank als Sponsor gewinnen. VfL-Vorstandsmitglied Benjamin Stelle erklärt im Video genauer die Zusammenarbeit. 

Hier gehts zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=_RNW7zOQCR4